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Alain Ehrenberg

    Das Unbehagen in der Gesellschaft
    La fatica di essere se stessi
    • La fatica di essere se stessi

      • 320pagine
      • 12 ore di lettura

      Fatigue, inibizione, insonnia, ansia, indecisione: la maggior parte delle difficoltà incontrate nella vita quotidiana sono oggi rapidamente assimilate alla depressione. Perché questo "successo"? Incrociando la storia della psichiatria e quella dei modi di vita, Alain Ehrenberg suggerisce che questa "malattia" è inerente a una società in cui la norma non è più fondata sulla colpa e sulla disciplina, ma sulla responsabilità e sull'iniziativa; essa è la controparte dell'energia che ciascuno deve mobilitare per diventare se stesso. E se la depressione fosse soprattutto il rivelatore delle mutazioni dell'individuo? La Fatigue d’être soi è il terzo capitolo di una ricerca che, dopo Le Culte de la performance e L’Individu incertain, si dedica a delineare le figure dell'individuo contemporaneo.

      La fatica di essere se stessi
      4,1
    • Das Unbehagen in der Gesellschaft

      • 531pagine
      • 19 ore di lettura

      In den letzten Jahrzehnten sind in den westlichen Gesellschaften die Freiheitsspielräume und Wahlmöglichkeiten bei der individuellen Lebensgestaltung enorm gewachsen. Im Zuge der Liberalisierung und Privatisierung wurden traditionelle Rollenvorgaben und gesellschaftliche Bindungen aufgelöst. Die alte Frage »Was darf ich tun?« ist abgelöst worden von der neuen Frage »Wozu bin ich fähig, was kann ich tun?«. Dadurch sehen sich die Menschen heute mit einer neuen Quelle des Leidens konfrontiert: ihrer Unfähigkeit, die Freiheitsspielräume und Wahlmöglichkeiten für ein gelingendes Leben zu nutzen. Eine rapide Zunahme narzißtischer Persönlichkeitsstörungen und depressiver Erkrankungen ist nach Alain Ehrenberg die Folge. In seiner monumentalen Studie verfolgt Ehrenberg diese Entwicklung und ihre diskursive Verarbeitung unter anderem anhand zweier großangelegter Fallstudien in Frankreich und den USA. Autonomie ist auf je spezifische Weise zum höchsten Wert dieser Gesellschaften geworden; zugleich kommt es in diesen Gesellschaften mit dem Scheitern am Ideal des selbstbestimmten Lebens zunehmend zu psychischen Pathologien. Diese individuellen Pathologien sind jedoch für Ehrenberg immer auch soziale Pathologien: Phänomene einer individualistischen und privatisierten, einer kranken Gesellschaft.

      Das Unbehagen in der Gesellschaft
      4,0