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Варлам Тихонович Шаламов

    5 giugno 1907 – 17 gennaio 1982

    Varlam Shalamov fu uno scrittore, giornalista e poeta russo sopravvissuto al Gulag. Attingendo alle sue strazianti esperienze, la sua opera approfondisce gli impatti psicologici e morali della repressione e del lavoro forzato. Shalamov evitò la sentimentalità, offrendo invece una rappresentazione cruda, spesso scomoda, della resilienza e della degradazione umana nelle condizioni più estreme. La sua scrittura è una testimonianza della resistenza dello spirito di fronte alla brutale oppressione.

    Варлам Тихонович Шаламов
    Über die Kolyma
    Schocktherapie
    Vzkříšení modřínu; Črty ze zločineckého podsvětí
    Linkes Ufer. Erzählungen aus Kolyma 2
    Künstler der Schaufel
    I racconti della Kolyma
    • Briefe waren für den Jahrhundertautor Warlam Schalamow unverzichtbares Medium des Nachdenkens über Erlebtes, Gelesenes, Filme oder Ausstellungen, über seine Gedichte und seine Prosa, über das Wesen der Dichtung und der Literatur überhaupt. Briefe überbrückten räumliche Distanzen, sei es 1952–1953 zwischen ihm selbst im sibirischen Jakutien und Boris Pasternak in Moskau oder in den Sommern der 1960er-Jahre, als er sich in Moskau aufhielt und Nadeschda Mandelstam auf dem Land. Mit den Jahren ersetzten Briefe dem Ertaubten zunehmend das mündliche Gespräch. Als seine Erzählungen aus Kolyma in den informellen Kreisen des Samizdat kursierten, aber es keine Möglichkeit gab, mit den Lesern ins Gespräch zu kommen, fand Schalamow in den Briefen das ideale Medium, um sich selbst zu erklären und darzustellen. So eröffnen seine Korrespondenzen vielstimmige, oft überraschende Einblicke in sein Leben, sein Schreiben und das literarische Leben im Moskau der Nachkriegsjahrzehnte.

      Ich kann keine Briefe schreiben ...2022
    • Über die Kolyma

      Erinnerungen

      Über die Kolyma versammelt autobiografische Texte des russischen Schriftstellers Warlam Schalamow. Anders als in seinem Hauptwerk, den Erzählungen aus Kolyma, schreibt er hier erkennbar und ohne Überhöhung ins Symbolische über sich selbst. Soweit sein Gedächtnis es hergab oder er es für angebracht hielt, rekonstruierte Schalamow, was ihm während der vierzehn Jahre Haft in den Lagern der Kolyma-Region (1937–1951) widerfahren war. Seinen eigenen Erlebnissen entnimmt er ein neues, erschreckendes Wissen über die Abgründe des Menschen, über »das Gesetz des Verfalls« wie über »das Gesetz des Widerstands gegen den Verfall«. Jahrzehnte später überprüft er dieses Wissen an sich selbst, befragt sein Gedächtnis. Die hier erstmals übersetzten Texte lassen den Leser unmittelbar teilnehmen an dem, was Schalamow in den Lagern erlebte, und zeigen sein Ringen um Selbsterkenntnis.

      Über die Kolyma2018
      4,4
    • IV. sebrané spisy Kde se v člověku bere síla a vůle, aby vyvázl živý z pekla sovětského gulagu? I na tuto otázku hledá ve svých povídkách odpověď Varlam Šalamov, zkušený prozaik, bývalý vězeň a autor rozsáhlého povídkového cyklu o Kolymě. Aby na ni mohl odpovědět, snaží se člověka vidět ve vzájemném vztahu s přírodou, živly, přirozenou harmonií přírodních zákonitostí. Kde se definitivně ztrácí víra v člověka, je příroda symbolem věčné paměti o lidském údělu a také zdrojem křehké naděje na vzkříšení, kterou symbolicky vyjadřuje obživlá větvička modřínu. Povídky ze souboru Vzkříšení modřínu doplňují eseje shrnuté pod titulem Črty ze zločineckého podsvětí tematizující svět kriminálníků, falešný kult kriminálního podsvětí i jeho romantizující obraz v literatuře, který autor srovnává s krutou realitou a běžnými praktikami zločineckého světa.

      Vzkříšení modřínu; Črty ze zločineckého podsvětí2017
      4,7
    • Wischera

      Antiroman

      »Am 19. Februar 1929 wurde ich verhaftet. In diesem Tag und dieser Stunde sehe ich den Beginn meines gesellschaftlichen Lebens – die erste wahre Prüfung unter harten Bedingungen.« Warlam Schalamow ist noch keine 22 Jahre alt, entschlossen, sein Leben in den Dienst seiner politischen Ideale zu stellen, als er verhaftet wird und im Butyrka-Gefängnis anderthalb Monate in einer Einzelzelle verbringen muss. Wischera sind die von Schalamow als ›Antiroman‹ bezeichneten Erinnerungen an seine erste Verhaftung und an das Zwangsarbeitslager am Fluss Wischera im Nordural, in dem er drei Jahre verbrachte. Es sind die ›Lehrjahre‹ eines Schriftstellers, der wie kein anderer das stalinistische Lagersystem mit literarischen Mitteln darstellte. Neben den Erzählungen aus Kolyma belegt vor allem dieses unvollendet gebliebene autobiografische Buch seine prinzipielle Zurückweisung der Romanform nach den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts und seine Suche nach neuen Möglichkeiten des Prosaschreibens.

      Wischera2016
      4,0
    • Das vierte Wologda

      • 557pagine
      • 20 ore di lettura

      ›Das vierte Wologda‹ ist Schalamows Buch der Erinnerungen an die Kindheit und frühe Jugend in seiner nordrussischen Geburtsstadt, deren besonderer freiheitsliebender Geist ihn für immer geprägt habe. Diesen Geist verdankt die Stadt den zahlreichen politisch Verbannten, die über die Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen haben. Als Sohn eines Priesters erlebte Schalamow dort mit zehn Jahren die Revolution und die nachrrevolutionären Wirren. In der lakonischen Erzählung gelingt es ihm, seine Abrechnung mit der autoritären Welt des Vaters mit eindrucksvollen Bildern aus dem Alltagsleben der Provinzstadt zu verbinden und auf diese Weise in die dramatische Umbruchszeit russischer Geschichte im 20. Jahrhundert einzubetten. Der Band wird durch die Fragment gebliebenen Erinnerungen an das literarische Leben im Moskau der 1920er–1930er Jahre ergänzt: ein Panorama jener Welt, die Schalamows Schreiben beeinflusst hat und an die er sich auch nach den Jahrzehnten der Lagerhaft mit erstaunlicher Präzision und Detailfreude erinnert.

      Das vierte Wologda2013
    • Künstler der Schaufel

      Erzählungen aus Kolyma 3

      • 603pagine
      • 22 ore di lettura

      Was der Mensch nicht wissen darf Nach Durch den Schnee und Linkes Ufer erscheint nun der dritte Band der Erzählungen aus Kolyma. Er enthält zwei Zyklen des monumentalen Werks Warlam Schalamows. Wieder entführt er den Leser in die erbarmungslose Welt der sibirischen Lager und erzählt die Geschichte der Besiegten. Im Mittelpunkt steht in diesem dritten Band die meisterhaft geschilderte Ganovenwelt im Lager, ihr Alltag, ihre Sprache, ihre Sitten und ihr Verhältnis zu den politischen Gefangenen. Warlam Schalamow, 1907 im nordrussischen Wologda als Sohn eines orthodoxen Geistlichen geboren, ging 1924 nach Moskau, um dort "sowjetisches Recht" zu studieren. 1929 wurde er wegen "konterrevolutionärer Agitation" zu Lagerhaft im Ural verurteilt. 1931 kehrte er nach Moskau zurück, wo er 1937 zum zweiten Mal verhaftet wird. Es folgte die Deportierung in die Kolyma-Region um den gleichnamigen Fluss im Nordosten Sibiriens. 1956 durfte er nach Moskau zurückkehren, wo er 1982 starb.

      Künstler der Schaufel2013
      4,7
    • Die Auferweckung der Lärche

      Erzählungen aus Kolyma 4

      "Es geht ohne Schalamow überhaupt nicht." Karl Schlögel Mit Die Auferweckung der Lärche liegen nun die 6 Zyklen der Erzählungen aus Kolyma erstmals vollständig auf Deutsch vor. Die insgesamt ca. 1600 Seiten umfassenden Erzählungen zählen zu den eindrucksvollsten literarischen Texten der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts und eröffnen einen immer wieder verstörenden Blick in dessen Abgründe. Der abschließende Band der Erzählungen aus Kolyma wird - wie schon der dritte Band Künstler der Schaufel - zwei Erzählzyklen enthalten. Die Werkausgabe wird mit Romanen, Briefen und Gedichten fortgesetzt. "Eine vorbildlich edierte Werkausgabe präsentiert Warlam Schalamow als einen der großen russischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts." Volker Strebel, literaturkritik.de, Mai 2012

      Die Auferweckung der Lärche2011
      4,4
    • Linkes Ufer. Erzählungen aus Kolyma 2

      • 320pagine
      • 12 ore di lettura

      »Warlam Schalamow ist die große Gegenfigur zu den literarischen Zeugen der nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Er gehört in eine Reihe mit Primo Levi, Jorge Semprún oder Imre Kertész.« (Gregor Dotzauer, Tagesspiegel) Mit »Linkes Ufer« wird die Werkausgabe von Warlam Schalamow fortgesetzt, deren erster Band „Durch den Schnee“ seit seinem Erscheinen 2007 ungebrochen hohe Aufmerksamkeit genießt. Schalamow zieht den Leser in die Gegenwart des Lager-alltags hinein und geht der Schlüsselfrage unserer Gegenwart nach: Wie können Menschen, die über Jahrhunhunderte in der Tradition des Humanismus erzogen wurden, Ausschwitz oder Kolyma hervorbringen? Lange Jahre im Westen unbekannt, erfährt er in den letz-ten Jahren zunächst in Frankreich und Deutschland endlich die verdiente Anerkennung als einer der Großen der russischen Literatur. Die »Erzählungen aus Kolyma«, deren zweiter Zyklus in der Übersetzung von Gabriele Leupold hier veröffentlicht wird, sind Weltliteratur.

      Linkes Ufer. Erzählungen aus Kolyma 22009
      4,5
    • Um das Unerhörte der Lagererfahrung vermitteln zu können, entwickelte Warlam Schalamow eine einzigartige literarische Sprache. Er wollte den Leser hineinziehen in den Lageralltag und die Differenz zwischen Erlebtem und Erzähltem so gering wie möglich halten, um so nahe wie möglich an der Wahrheit zu bleiben: „Er wollte einzig authentische Literatur schaffen, eine paradoxe nicht-literarische Literatur, eine Anti-Literatur. Für das Unsagbare der Lager-Erfahrung sollte eine neue, unerhörte Schreibart entstehen.“ (Ralf Dutli, Literaturen)

      Über Prosa2009
      4,0
    • Kolymské poviedky (33 povídek)

      • 211pagine
      • 8 ore di lettura

      Povídky ze sovětských gulagů. Varlam Šalamov strávil čtrnáct let v kolymských lágrech a další léta ve vyhnanství. Jeho Kolymské povídky patří k tomu nejhodnotnějšímu, co bylo napsáno o sovětských koncentračních táborech. Literární útvar povídky ovládal mistrovsky, silou dokumentárního popisu i zachycením autentické mluvy vězňů vykresluje v desítkách příběhů svět zmaru a zkázy.

      Kolymské poviedky (33 povídek)1992
      4,2
    • L’uomo si dimentica facilmente di essere uomo. Kolyma, fiume che scorre nell'estremo Nord-est siberiano, è il luogo in cui milioni di deportati, schiavi del regime staliniano, hanno costruito città e infrastrutture, creando la più grande regione mineraria dell'URSS tra gli anni Trenta e Quaranta. I Racconti di Kolyma sono una testimonianza tragica sui gulag sovietici, su ciò che nessuno dovrebbe vedere né sapere. Varlam Salamov, confinato a Kolyma dal 1937 al 1953, inizia a comporre il suo monumentale mosaico contro l'oblio subito dopo il ritorno a Mosca. Kolyma è una desolata regione di paludi e ghiacci, dove l'estate dura poco più di un mese e il gelo può scendere a sessanta gradi sotto zero. Qui, milioni di persone sono state deportate e sfruttate per la colonizzazione. Salamov, già rinchiuso in un lager degli Urali, ha vissuto l'orrore di Kolyma e ha deciso di dedicare la sua vita a raccontare la verità su questa esperienza. "Il lager è una scuola negativa", scriveva a Solzenicyn, sottolineando l'importanza di dire la verità, per quanto terribile sia. I suoi ricordi si snodano come una partitura musicale, con temi che si intrecciano: l'arrivo nei campi, i vari tipi di carcerieri, le condizioni di lavoro forzato e la natura ostile, carica di significati simbolici.

      I racconti della Kolyma1983
      4,7
    • Kolyma

      • 195pagine
      • 7 ore di lettura
      Kolyma1975