Originally published in German as "Mein Leben," this work offers an intimate glimpse into the author's life experiences. It delves into personal reflections and significant events that shaped their identity, providing readers with a compelling narrative that intertwines personal history with broader themes of culture and society. The book's bilingual publication highlights its cross-cultural relevance and appeal.
Marcel Reich Ranicki Libri







Die Buchreihe umfasst 12 Bände, die bedeutende deutsche Dichter und Schriftsteller wie Walther von der Vogelweide, Goethe, Schiller, Heine und Brecht vorstellen. Jeder Band widmet sich einem anderen Autor und bietet Einblicke in deren Werke und literarisches Schaffen.
Anbruch der Gegenwart
- 534pagine
- 19 ore di lettura
Anbruch der Gegenwart
Der Briefwechsel
- 335pagine
- 12 ore di lettura
Der Briefwechsel zwischen Peter Rühmkorf und Marcel Reich-Ranicki umfasst 287 Briefe und spiegelt ein lebhaftes literarisches Leben wider. Reich-Ranicki übernahm 1973 das Ressort Literatur in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und gründete ein Jahr später die Frankfurter Anthologie, die er bis zu seinem Tod betreute. Er setzte damit Maßstäbe im deutschsprachigen Feuilleton, und Rühmkorf war einer der bedeutenden Autoren, die für die FAZ schrieben. Der Austausch behandelt die Arbeit mit Büchern, Themen und Texten sowie die Literaturgeschichte und die politischen Veränderungen in der alten Bundesrepublik nach 1989. 1995 beendete Rühmkorf abrupt die Zusammenarbeit wegen Reich-Ranickis Kritik an Günter Grass' Roman „Ein weites Feld“. Fünf Jahre später versöhnten sie sich, wohl wissend, was sie voneinander hielten. Beide waren brillante Briefeschreiber, die sich über verschiedene Themen austauschten, sich beschwerten, lobten oder schimpften. In ihren Briefen zeigen sich persönliche Einblicke und die Dynamik ihrer Beziehung. Rühmkorf ermutigte Reich-Ranicki, für die Anthologie zu bezahlen, und äußerte sich besorgt über dessen lange Abwesenheit. Trotz ihrer Differenzen schätzten sie die schriftliche Auseinandersetzung und die literarische Zusammenarbeit, die sie prägte.
Mein Leben
- 565pagine
- 20 ore di lettura
Marcel Reich-Ranicki, viel bewundert und viel gescholten, war so bekannt und populär, so einflussreich und schließlich auch so umstritten wie wohl kein deutscher Kritiker zuvor. Mit seinem "Literarischen Quartett" bewies er, dass die Vermittlung von anspruchsvoller Literatur im Fernsehen höchst unterhaltsam sein kann. Was steckt hinter Reich-Ranickis unvergleichlichem Aufstieg, hinter diesem unglaublichen Erfolg? Als er, kaum neun Jahre alt, aus seiner polnischen Geburtsstadt Wloclawek nach Berlin übersiedelt, verabschiedet ihn seine Lehrerin mit den Worten: »Du fährst, mein Sohn, in das Land der Kultur.« Doch das Land der Kultur stellt sich schon dem Kind nicht ohne düstere Seiten dar. Wie ein roter Faden zieht sich diese widerspruchsvolle Erfahrung durch sein weiteres Leben: Das Glück, das er der deutschen Literatur verdankt, der Musik und dem deutschen Theater, scheint untrennbar verknüpft mit der Angst vor der deutschen Barbarei. Im Jahre 1938 wird Reich-Ranicki nach Polen deportiert. Als Jude erfährt er im Warschauer Getto die schrecklichsten Demütigungen, die Menschen Menschen bereiten können. Zusammen mit seiner Frau Tosia überlebt er das Inferno. Im Polen der Nachkriegsjahre wird er Kommunist und Zeuge des größten Verrats an der Idee einer gerechten Gesellschaft. 1958 kehrt er nach Deutschland zurück und wird beinahe sofort als Kritiker anerkannt.
Mein Heine
- 172pagine
- 7 ore di lettura
Libro usado en buenas condiciones, por su antiguedad podria contener señales normales de uso
Verteidigung der Zukunft : Deutsche Geschichten 1960-1980
- 558pagine
- 20 ore di lettura
Hrsg. Reich-Ranicki, Marcel. 558 S. Erw. N.-A.
Notwendige Geschichten. 1933-1945
- 606pagine
- 22 ore di lettura
Mein Kleist
- 223pagine
- 8 ore di lettura
"Wer damals beim preußischen Hof ein Drama einreichte, dessen Held, ein preußischer General, zusammenbricht, bei zwei Frauen um Gnade bettelt, nichts anderes als leben will und noch lauthals verkündet, er frage nicht, ob dies rühmlich sei - wer allen Ernstes glauben konnte, er werde damit sich der Gunst dieses Hofes erfreuen, dem war in Preußen nicht zu helfen. Kleist war ein Genie und ein Narr zugleich - und vielleicht hätte er das eine nicht ohne das andere sein können."Marcel Reich-Ranicki hat sein persönliches Lesebuch zu Kleist zusammengestellt und blickt auf das Werk dieses großen, zu Lebzeiten verkannten Schriftstellers mit tiefer Kenntnis seiner Texte und der Umstände, die sie hervorgebracht haben, aber auch mit dem ihm eigenen immer wachen Interesse für den Menschen und seine Nöte dahinter.
Gesichtete Zeit. Deutsche Geschichten 1918-1933
- 548pagine
- 20 ore di lettura
Wir sitzen alle im gleichen Zug
- 128pagine
- 5 ore di lettura
»Wir sitzen alle im gleichen Zug, / Doch manche im falschen Coupé« – mit diesen Versen hat Erich Kästner das »Eisenbahngleichnis« in seiner Lyrischen Hausapotheke beschlossen. Kästners tröstliche Gedichte hat Teofila Reich-Ranicki im Warschauer Ghetto von Hand abgeschrieben und illustriert. Aber sie hat auch Szenen aus dem Alltag des Ghettos in Aquarellen festgehalten, und eindringlich hat Marcel Reich-Ranicki in seiner Autobiographie jene Zeit geschildert. Der vorliegende Band enthält Bilder von Teofila und Texte von Marcel Reich-Ranicki, die Zeugnis ablegen von der Barbarei und vom Leid der Menschen – und zugleich auch die Geschichte einer Liebe erzählen, einer Liebe, die die Angst überwinden half.
Meine deutsche Literatur seit 1945
- 569pagine
- 20 ore di lettura
Literaturgeschichte für jedermann: Reich-Ranickis beste, klügste, schärfste Essays zur deutschen Literatur seit 1945 Marcel Reich-Ranicki war ein halbes Jahrhundert lang der erfolgreichste, wirkungsvollste und deshalb auch umstrittenste Literaturkritiker. Wie kein anderer hat er das literarische Leben der Nachkriegszeit bis in das 21. Jahrhundert hinein mitgeprägt – als Kritiker in der Gruppe 47, in den Feuilletons einflussreicher Zeitungen und mit ständig wachsender Popularität im Fernsehen mit seinem legendären Literarischen Quartett. Nach seiner 2014 erschienenen Geschichte der deutschen Literatur seit dem Mittelalter konzentriert sich dieser Band ganz auf jene Zeit, die für ihn wie für sein Publikum die Gegenwart war, auf die deutsche Literatur seit 1945. Das von Thomas Anz herausgegebene Buch ist eine erstmals zusammengestellte Auswahl der wichtigsten und besten Veröffentlichungen Reich-Ranickis zur Gegenwartsliteratur, seiner Entdeckungen und Provokationen, Lobreden und Verrisse, Beiträge zu Debatten und rückblickenden Bilanzen. Der Band vermittelt damit ein Bild der Literatur seit 1945, das anschaulicher und lebendiger kaum sein kann. Und er zeigt erneut: Ohne Marcel Reich-Ranicki wäre das literarische Leben der vergangenen Jahrzehnte sehr viel ärmer gewesen – und erheblich langweiliger.
Unser Grass
- 221pagine
- 8 ore di lettura
»Befragt nach dem größten lebenden Sprachkünstler in der deutschen Prosa, antworte ich ohne zu zögern: Günter Grass.« Marcel Reich-Ranicki, der ehemals bekannteste deutsche Literaturkritiker, über Günter Grass, den bekanntesten deutschen Erzähler, und über die Frage, wie weit die Kritik gehen darf und wie weit sie gehen muss. Der Weg der Freundschaft zwischen beiden war lang, von Bewunderung wie Zweifel geprägt: Im Frühjahr 1958 lernten sie sich in Warschau kennen, Marcel Reich-Ranicki war damals schon Kritiker deutscher Literatur, Günter Grass ein noch unbekannter Dichter. Reich-Ranicki schrieb damals über Grass: »Seine Prosa reißt manchmal hin und provoziert manchmal zum Widerspruch. Aber man kann ihr gegenüber nie gleichgültig sein.« Dieses Buch versammelt sämtliche Texte Marcel Reich-Ranickis über Günter Grass und vervollständigt damit eine 1992 erschienene Aufsatzsammlung. Es nimmt u. a. den Artikel »Der gute Grass und die böse Kritik« auf, der 1994 nach der Verleihung des Großen Literaturpreises der Bayerischen Akademie der Schönen Künste an Grass erschien, die viel diskutierte Kritik Reich-Ranickis über „Ein weites Feld“ von 1995 und ein Gespräch Reich-Ranickis mit dem Spiegel von 1999, in dem er sich über sein Verhältnis zu Grass äußerte.
37 Miniaturen zu 18 Schriftstellern. Quasi ein kurzgefasster Abriss der DDR-Literatur: Bruno Apitz, Jurek Becker, Wolf Biermann, Günter de Bruyn, Eduard Claudius, Franz Fühmann, Stephan Hermlin, Stefan Heym, Ulrich Plenzdorf, Hans Marchawitzka, Hans Joachim Schädlich, Rolf Schneider, Anna Seghers, Erwin Strittmatter, Christa Wolf.
Erfundene Wahrheit : Deutsche Geschichten 1945-1960
- 504pagine
- 18 ore di lettura
Erfundene Wahrheit - 1945-1960; dtv; Hrg. Marcel Reich Ranicki; pocket_book; 1980
Diese Sammlung deutscher Erzählprosa umfasst in zehn Bänden 180 Texte von 90 Autoren, darunter Novellen, Kurzgeschichten und Märchen. Die Auswahl reicht von der Klassik bis zur Gegenwart und bietet eine Vielfalt literarischer Formen. Sie vereint lesbare und qualitativ hochwertige Erzählungen.
Von Joseph Roth bis Hermann Burger
- 523pagine
- 19 ore di lettura
"Aus dem gewaltigen literarischen Fundus der deutschsprachigen Literatur hat Marcel Reich-Ranicki die wichtigsten Texte ausgewählt: Geschichten und Gedichte, die über Jahrhunderte überdauert haben und bis heute nicht an Bedeutung, Lebendigkeit und Glanz verloren haben - ein unvergänglicher Kanon.
Die besten deutschen Gedichte
- 566pagine
- 20 ore di lettura
»Gedichte können die Zeit besser überstehen als die prächtigsten Tempel und Paläste«, sagt Marcel Reich-Ranicki. Dieser Band versammelt die für den Literaturkritiker wichtigsten und schönsten Gedichte vom 12. bis zum 21. Jahrhundert: Gedichte von Liebe und Vergänglichkeit, die heute noch leuchten wie am ersten Tag. Vom mittelalterlichen »Du bist mîn« bis zu Goethes »Heidenröslein«, von Rilkes »Der Panther« bis zu Brechts »Erinnerung an die Marie A.«, von Georg Kreislers »Der Tod muß ein Wiener sein« bis zu Ingeborg Bachmanns »Gestundete Zeit«.
Ob Günther Grass oder Martin Walser - bei Reich-Ranicki kommt keiner ungeschoren davon. Erst recht nicht die arme Frau Löffler. Die herbsten Sprüche, die provakantesten Pointen - hier sind sie versammelt. Zum Vergnügen und zur Bildung, zum Nachlesen und zum Zitieren.
Von Joachim Fest für die Sendereihe des ZDF 'Zeugen des Jahrhunderts' befragt, erteilt Marcel Reich-Ranicki Auskunft über seine Erlebnisse und Erfahrungen 'zwischen Diktatur und Literatur'. Er wurde 1920 in Wloclawek an der Weichsel geboren, wuchs aber in Berlin auf. Im Herbst 1938, kurz nach dem Abitur an einem preußischen Gymnasium, nach Polen deportiert, war er während des Krieges zunächst im Warschauer Ghetto und dann im Untergrund. Nach 1945 betätigte er sich in Warschau als Kritiker deutscher Literatur, 1958 kehrte er von einer Studienreise in die Bundesrepublik nicht mehr nach Polen zurück. Von 1960 bis 1973 war er ständiger Literaturkritiker der Wochenzeitung Die Zeit und leitete von 1974 bis 1988 den Literaturteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er ist überdies Honorarprofessor an der Universität Tübingen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen Reich-Ranickis ebenso persönliche wie zeitgeschichtlich symptomatische Erlebnisse im nationalsozialistischen Deutschland und im kommunistischen Polen.
In der beliebten Rubrik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung beantwortet Deutschlands bekanntester Literaturkritiker, Marcel Reich-Ranicki, Leserfragen zu Themen, die oft als tabu gelten. Fragen wie „Ist die deutsche Literatur humorlos?“ oder „Hilft der Rausch beim Schreiben?“ zeigen seine eloquente und streitbare Art. Reich-Ranicki beleuchtet, warum manche Schriftsteller trotz Genialität als Langweiler gelten, teilt persönliche Erlebnisse und gibt Einblicke in seine literarischen Vorlieben. In diesem Band sind die Fragen der letzten drei Jahre versammelt, die ihn ärgerten, zum Schwärmen brachten oder seinen Widerspruchsgeist herausforderten. Er erzählt von außergewöhnlichen Begegnungen mit internationalen Autoren, bietet Interpretationshilfen und kritisiert literarische Fehleinschätzungen sowie den Literaturbetrieb. Seine Antworten sind ironisch, souverän und pointiert, sie belehren, belustigen und empören zugleich. Dieses Buch ist eine Sammlung verblüffender Fundstücke aus der Weltliteratur und eignet sich hervorragend als unterhaltsames Geschenk.
Marcel Reich-Ranicki wurde am 2. Juni 1920 in Wloclawek, Polen, geboren. Seine Eltern, David und Helene Reich, waren polnische und deutsche Juden. 1929 zog die Familie nach Berlin, wo er das Gymnasium besuchte. Nach dem Abitur wurde er 1938 verhaftet und nach Polen deportiert, wo er im Warschauer Getto leben musste. 1943 gelang ihm mit seiner Frau Teofila die Flucht in den Untergrund; seine Eltern und sein Bruder wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Zunächst im Polnischen Diplomatischen Dienst tätig, fand er seine Berufung in der Literatur und arbeitete für Zeitungen, im Rundfunk sowie als Übersetzer. 1958 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland über und lebte in Hamburg und Frankfurt am Main. Als Literaturkritiker war er für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt und Die Zeit tätig und gehörte der Gruppe 47 an. Er war Gastprofessor an verschiedenen Universitäten in den USA und Schweden und wurde Honorarprofessor an der Universität Tübingen. Reich-Ranicki erhielt zahlreiche Ehrendoktorwürden und leitete von 1988 bis 2001 das Literarische Quartett im ZDF. Er wurde als einer der bedeutendsten Literaturkritiker Deutschlands angesehen und starb am 18. September 2013 im Alter von 93 Jahren.
Meine Bilder
Porträts und Aufsätze
Marcel Reich-Ranicki stellt sechsundsechzig Schriftstellerporträts aus seiner persönlichen Sammlung vor – von Shakespeare über Heine bis Günter Grass und Thomas Bernhard. Wie er in den Besitz der Bilder kam und was sie ihm bedeuten, beschreibt Marcel Reich-Ranicki in kurzen Aufsätzen zu jedem Bild. Jeder Roman ist das Werk seines Autors und zugleich auch das des Lesers. Das gilt für Kunstwerke jeglicher Art und für Bilder ganz besonders. Es geht um das, was der Betrachter sich aus einem Bild macht, was es für ihn darstellt, was es ihm bedeutet. Ein Bildnis Brechts, gezeichnet von Gustav Seitz, wurde zum Ausgangspunkt einer umfangreichen Sammlung von Porträts, vor allem von Schriftstellern, die in seiner Frankfurter Wohnung eng nebeneinander hingen. Marcel Reich-Ranicki hatte sie im Laufe der Jahre in Kunstläden und Antiquariaten erstanden, andere wurden ihm geschenkt. Es sind Zeichnungen, Radierungen und Lithographien, häufig von prominenten Künstlern. Marcel Reich-Ranickis Kommentare zu den Bildern enthalten Charakteristiken und knappe Beurteilungen der Dargestellten. Im Jahr 2003 wurde die Sammlung in Ausstellungen in Frankfurt am Main und in Lübeck gezeigt.
Reich-Ranicki über Brecht Der universelle Kenner und eigenwillige Liebhaber der Literatur schreibt Anregendes und Bedenkenswertes über den Autor Bertolt Brecht: Über Brecht und die Liebe, Essays über die Beziehung Brechts zu Ruth Berlau, über Brecht als Briefschreiber und Erinnerungen an seine Begegnung mit Brecht in Warschau. „Reich-Ranicki gelingt es ein glaubwürdiges Bild von Brecht und seinen Beziehungen zu zeichnen. leicht und ohne Aufgeregtheit geschrieben.“ DIE ZEIT
Vielen Lesern wurde Vladimir Nabokov erst durch seinen umstrittenen Roman Lolita bekannt. Der Skandal, den dieses Buch auslöste, verdeckte dann aber allzuoft den Blick auf die herausragende literarische Qualität der Prosa Nabokovs. Marcel Reich-Ranicki versucht in seinen Kritiken und Rundfunksendungen, die hier versammelt werden, die Eigenart von Nabokovs Erzählungen zu bestimmen und die Facetten eines Werkes auszuleuchten, das sich einer simplen Subsumierung unter literarische Strömungen und Stilbegriffe sperrt. Nabokov, so macht Reich-Ranicki deutlich, wehrt sich gegen jede politische Indienstnahme der Literatur und stellt vielmehr die Passionen seiner oft sonderbaren und einsamen Helden und deren vergebliche Identitätssuche in den Mittelpunkt seines Schreibens. Sein Werk erscheint als ein großes literarisches Plädoyer für den Einzelgänger, der durch die zeitgeschichtlichen Umstände an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurde und auf die Beschäftigung mit sich selbst verwiesen bleibt. Reich-Ranickis Aufsätze verstehen sich als ein Plädoyer für Nabokov und bieten eine anregende und kenntnisreiche Einführung zu einem Klassiker der modernen Literatur.
Günter Grass
- 181pagine
- 7 ore di lettura
German
Lauter Lobreden
- 207pagine
- 8 ore di lettura
Reich-Ranickis Verrisse und Lobreden bezogen ihre mitreißende Energie aus einer geradezu obsessiven Leidenschaft für Literatur. Davon kann sich der Leser im vorliegenden Band überzeugen mit Texten über Heinrich Böll, Hermann Burger, Peter Demetz, Friedrich Dürrenmatt, Ricarda Huch, Walter Jens, Marie Luise Kaschnitz, Hermann Kesten, Wolfgang Koeppen, Horst Krüger, Günter Kunert, Siegfried Lenz, Friedrich Luft, Karin Reschke, Hans Werner Richter, Peter Rühmkorf, Hans Joachim Schädlich, Hilde Spiel, Siegfried Unseld und Martin Walser.
Warum werden unserer zeitgenössischen Literatur unentwegt »unproduktive Erschöpfungsphasen« vorgeworfen? Sollten wir den haarsträubenden Unsinn, der sich auf unseren Bühnen abspielt, dulden? Warum ist unsere oft geschmähte Literaturkritik heute erheblich besser als vor dreißig Jahren oder in der Weimarer Republik? Ist die Rhetorik eine Hure, die allen zur Verfügung steht, die von ihr Gebrauch machen wollen? Worin besteht die Einzigartigkeit jenes Kapitels der deutschen Literatur, das wir den Juden verdanken? Das alles sind Themen dieses Buches. Polemisch, temperamentvoll und leidenschaftlich spricht Marcel Reich-Ranicki außerdem über sein Verhältnis zu drei deutschen Genies: Goethe, Hölderlin und Kleist. Immer sind seine Reden auch Bekenntnisse in eigener Sache.
Thomas Bernhard
- 112pagine
- 4 ore di lettura
Was halten Sie von Thomas Mann?
- 143pagine
- 6 ore di lettura
Rückkehr nach Wien
- 134pagine
- 5 ore di lettura
In Hilde Spiels Buch scheint mir keine einzige Seite überflüssig zu Diese Prosa ist so prägnant wie anmutig, so souverän wie temperamentvoll. -Marcel Reich-Ranicki
Der Titel 'Nachprüfung' ist wörtlich gemeint: Die Schriftsteller von gestern, zumal die bedeutendsten, werden hier dem zweiten Blick ausgesetzt. Fontane, Schnitzler, Hofmannsthal, Karl Kraus, Thomas Mann, Hesse, Döblin, Kafka, Tucholsky, Werfel, Joseph Roth, Brecht, Anna Seghers, Odön von Horväth und andere werden analysiert und interpretiert, charakterisiert und porträtiert. Doch immer steht im Mittelpunkt die Frage: Was haben sie uns heute zu sagen, inwieweit sind die gängigen Urteile noch gültig? So enthält Reich-Ranickis Plädoyer für die Tradition zugleich die Aufforderung zur Skepsis. Für diese Neuausgabe 1990 wurde die 'Nachprüfung' erweitert: Jetzt finden sich hier auch Aufsätze über Alfred Döblins Roman 'Berlin Alexanderplatz' und über die Briefe Franz Kafkas an Milena.
Die besten deutschen Erzählungen
- 360pagine
- 13 ore di lettura
Aus dem gewaltigen Erzählfundus der deutschsprachigen Literatur hat Marcel Reich-Ranicki Texte ausgewählt, die bis heute nicht an Bedeutung, Lebendigkeit und Glanz verloren haben. Erzählungen aus drei Jahrhunderten, von der Klassik bis zur Gegenwart: Von Wilhelm Hauffs »Geschichte vom Kalif Storch« bis Alfred Döblins »Ermordung einer Butterblume«, von Heinrich Bölls »Wanderer, kommst du nach Spa« bis Martin Walsers »Selbstporträt als Kriminalroman«.
Von Arthur Schnitzler bis Robert Musil
- 531pagine
- 19 ore di lettura
drei Gespräche, ein kritisches Intermezzo und ein Porträt
Marcel Reich-Ranicki beklagt die weitgehende Unbekanntheit polnischer Literatur in Deutschland, trotz ihrer Anerkennung. Seit seiner Rückkehr aus Polen 1958 widmete er sich intensiv dieser Literatur und veröffentlichte Kritiken, Porträts und Rückblicke in verschiedenen Zeitungen, darunter die »Welt«, die »Zeit« und ab 1974 die »Frankfurter Allgemeine Zeitung«. Der vorliegende Band versammelt eine Auswahl dieser Arbeiten, die sich mit bedeutenden polnischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, insbesondere nach 1945, befassen. Autoren wie Bruno Schulz, Jaroslaw Iwaszkiewicz, Slawomir Mrozek und Marek Hlasko sind vertreten, deren Werke meist in deutscher Übersetzung erschienen sind. Ein umfassender Essay analysiert die Rolle des Schriftstellers in Polen über die Jahrhunderte. Reich-Ranicki stellte bereits 1962 fest, dass polnische Bücher in westdeutschen Zeitungen oft gelobt, aber wenig verkauft werden. Trotz der Bemühungen von Presse und Verlagen hat sich an dieser Situation in den letzten 40 Jahren wenig geändert. Die Resonanz auf polnische Literatur bleibt bescheiden, was auch an der oft schwierigen politischen Lage in Polen liegt. Die Reihe, in der dieser Band erscheint, ist seit 1990 dem zeitgenössischen Prosa und kritischen Essays gewidmet und wird von Heinz Ludwig Arnold herausgegeben.
Frauen dichten anders
Deutsche Dichterinnen vom Mittelalter bis zur Gegenwart
- 246pagine
- 9 ore di lettura
»Gedichte können die Zeit besser überstehen als die prächtigsten Tempel und Paläste«, sagt Marcel Reich-Ranicki. Dieser Band versammelt die für den Literaturkritiker wichtigsten und schönsten Gedichte deutscher Lyrikerinnen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die vorliegende Sammlung macht in ihrer Vielfalt den Band nicht nur zu einem anregenden Lesevergnügen, sondern auch zu einer bislang einzigartigen Literatur- und Kulturgeschichte. Mit Gedichten von Annette von Droste-Hülshoff, Ricarda Huch, Nelly Sachs, Getrud Kolmar, Marie Luise Kaschnitz, Mascha Kaléko, Friederike Mayröcker, Ingeborg Bachmann, Elisabeth Borchers, Sarah Kirsch, Ulla Hahn, Ulrike Draesner u. v. a.
In Sachen Böll Ansichten und Einsichten
- 259pagine
- 10 ore di lettura
Deutsche Schriftsteller in den sechziger JahrenDie Zeit der deutschen Zweistaatlichkeit ist vorbei - und noch längst nicht bewältigt. Schon gar nicht auf dem Gebiet der Literaturkritik, wo sich jetzt die neudeutsche Selbstgerechtigkeit tummelt. Da erscheint es nur angemessen, eine Stimme wieder zu Wort kommen zu lassen, die schon damals zu hören war, als die vielen »kleinen Schritte« getan wurden, die schließlich zur Wiedervereinigung führten. Wie dachte man 1963, 1964, 1965, 1966, 1967, 1968 und 1969, als > Ansichten eines Clowns, Hundejahre, Einhorn, Brücken und Gitter, Aula, König Ödipus, Nachdenken über Christa T.
Ein Jüngling liebt ein Mädchen
- 144pagine
- 6 ore di lettura
Dieses Buch vereint zwanzig Gedichte, die Marcel Reich-Ranicki, Herausgeber der Frankfurter Anthologie seit 1974, schätzt und bewundert. Diese Gedichte sind ihm im Laufe seiner lebenslangen Beschäftigung mit der deutschen Literatur besonders aufgefallen und unvergesslich geblieben. Die Auswahl reicht von Walther von der Vogelweide, der vor rund achthundert Jahren lebte, bis zu zeitgenössischen Autoren wie Erich Fried und Günter Kunert. Reich-Ranicki zeigt den Reichtum und die Vielfalt der deutschen Dichtung, indem er Gedichte unterschiedlicher Art, Bedeutung und Qualität nebeneinanderstellt. So finden sich hier nicht nur einige der schönsten Gedichte der deutschen Sprache, wie Goethes „Freudvoll und leidvoll“ und Heines „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“, sondern auch Gebrauchslyrik von Kurt Tucholsky und Mascha Kaléko. Zu Hölderlins „Ode An die Parzen“ gesellt sich ein kabarettistischer Text von Gustaf Gründgens, während Paul Flemings Verse auf die des fast vergessenen Expressionisten Paul Boldt treffen. Das neunzehnte Jahrhundert wird durch Heine, Hebbel, Storm, Fontane und überraschenderweise Richard Wagner repräsentiert. In seinem „Plädoyer für die Lyrik“ betont Reich-Ranicki, dass der Lyriker sich im Gedicht offenbart, was die Gedichte zu einer provokanten Form der Literatur macht. Die zwanzig ausgewählten Gedichte werden unbefangen und vorurteilsfrei kommentiert und neu interpretiert.
Hundert Gedichte des Jahrhunderts
- 480pagine
- 17 ore di lettura
Marcel Reich-Ranicki wurde am 2. Juni 1920 in Wloclawek, Polen, geboren. Seine Familie zog 1929 nach Berlin, wo er das Gymnasium besuchte. Kurz nach dem Abitur wurde er 1938 verhaftet und nach Polen deportiert, wo er im Warschauer Ghetto leben musste. 1943 gelang ihm mit seiner Frau Teofila die Flucht in den Untergrund, während seine Eltern und sein Bruder von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Nach dem Krieg arbeitete er zunächst im Polnischen Diplomatischen Dienst, fand jedoch seine Berufung in der Literatur und war als Journalist, Rundfunkmitarbeiter und Übersetzer tätig. 1958 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland über, lebte in Hamburg und später in Frankfurt am Main. Er war Literaturkritiker für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt und Die Zeit und gehörte der Gruppe 47 an. Reich-Ranicki war Gastprofessor an verschiedenen US-Universitäten und lehrte in Schweden sowie als Honorarprofessor in Tübingen. Er erhielt mehrere Ehrendoktorwürden und leitete von 1988 bis 2001 das Literarische Quartett im ZDF. Reich-Ranicki, einer der bedeutendsten Literaturkritiker Deutschlands, starb am 18. September 2013 im Alter von 93 Jahren.
Lauter schwierige Patienten
- 304pagine
- 11 ore di lettura
In seiner unverwechselbaren Diktion schildert Marcel Reich-Ranicki höchst unterhaltsame Episoden und Anekdoten über deutschsprachige Schriftsteller des 20. Jahrhunderts: Bertolt Brecht, Erich Kästner, Anna Seghers, Elias Canetti, Wolfgang Koeppen, Hans Werner Richter, Golo Mann, Max Frisch, Heinrich Böll, Friedrich Dürrenmatt, Ingeborg Bachmann und Thomas Bernhard.
Die Anwälte der Literatur
- 360pagine
- 13 ore di lettura
Kritiken von Reich-RanickiDie Kritik, Reich-Ranickis Passion und Profession, ist auch das Thema dieses Buches. Der Band bietet essayistische Porträts bedeutender Kritiker und jener großen deutschen Dichter und Schriftsteller, in deren Werk die Kritik eine wichtige Lessing, der Gründer unseres literarischen Lebens, Friedrich Nicolai, sowie Goethe, der die Kritik bekämpft hat. Es folgen Friedrich Schlegel und Ludwig Börne, Heine und Fontane. Doch der meiste Platz wird denen eingeräumt, die in den letzten hundert Jahren die deutsche Literaturkritik geprägt haben - so unter anderem Alfred Kerr und Alfred Polgar, Thomas Mann und Kurt Tucholsky, Walter Benjamin, Friedrich Sieburg und Hilde Spiel. Am Ende finden sich Zeitgenossen wie Martin Walser und Joachim Kaiser. Über sie alle schreibt Reich-Ranicki liebevoll und anschaulich, aber auch skeptisch und polemisch.
Herz, Arzt und Literatur
- 72pagine
- 3 ore di lettura
»Sie kennen das alles, dieses feierliche Vokabular, das schon verbraucht scheint und sich doch schwer ersetzen lässt, diese weihevoll-elegischen Töne, die zwar aufrichtig gemeint sein mögen, doch ihre Wirkungskraft mittlerweile eingebüßt haben.« Wenn Reich-Ranicki ein Thema anpackt, braucht man Weihevolles nicht zu befürchten. Und das gilt auch für ein Thema wie > Juden in der deutschen Literatur<.
Marcel Reich-Ranicki über die ihm wichtigsten Werke der deutschen Literatur Zeit seines Lebens trat Marcel Reich-Ranicki für die Literatur ein und scheute sich dabei nie, eine ganz eigenwillige Auswahl der bedeutendsten Autoren und ihrer Werke zu treffen. Denn »der Verzicht auf einen Kanon«, so seine Überzeugung, »würde den Rückfall in die Barbarei bedeuten«. Erstmals erscheint nun eine umfassende Sammlung der wichtigsten und besten Essays dieses leidenschaftlichen Kritikers. Sie ist in der Weise geordnet, dass sie ein so provozierendes wie begeisterndes Bild jener deutschen Literaturgeschichte vermittelt, in der er seine Heimat fand, von den Minneliedern im Mittelalter bis hin zu den großen Romanen der Gegenwart. Der Band, herausgegeben von Thomas Anz, einem langjährigen Begleiter Marcel Reich-Ranickis und versierten Kenner seines Werkes, weist neue, immer wieder überraschende Wege auf der Suche nach einer Literatur, die so intelligent, fesselnd und schön ist, dass man sie ein Leben lang lieben kann.
Lauter Verrisse
- 203pagine
- 8 ore di lettura
Kritische Auseinandersetzungen mit berühmten Werken. Kritische Auseinandersetzungen mit Werken von Alfred Andersch, Stefan Andres, Thomas Bernhard, Peter Bichsel, Horst Bienek, Günter Eich, Hans Magnus Enzensberger, Hubert Fichte, Günter Grass, Rudolf Hagelstange, Peter Handke, Peter Härtling; Günter Herburger, Stefan Heym, Günter Kunert, Reinhard Lettau, Adolf Muschg, Hans Erich Nossak, Helga M. Novak, Anna Seghers, Friedrich Torberg, Martin Walser, Peter Weiss, Dieter Wellershoff.
... und alle Fragen offen
- 768pagine
- 27 ore di lettura
Nichts als Literatur
- 160pagine
- 6 ore di lettura
Goethe noch einmal
- 140pagine
- 5 ore di lettura
„Goethe war unter allen großen Deutschen der menschlichste – menschlich in seiner Sehnsucht nach Liebe und Frauen, menschlich in seiner Angst vor Kritik, menschlich in seinem Bedürfnis nach Beifall, in seiner Empfänglichkeit für Lob und in seiner Abhängigkeit vom Erfolg.“ Marcel Reich-Ranicki Der Band versammelt fünf Aufsätze, zwei Reden und drei Gedichtinterpretationen, darunter auch die Dankrede anlässlich der Verleihung des Goethepreises im August 2002. Marcel Reich-Ranicki untersucht Goethes Verhältnis zu seinen Werken und zur Kritik, Goethes Urteil über Deutschland und die Deutschen, sein Verhältnis zu Shakespeare, Schiller, zum Verleger Cotta und anderen Zeitgenossen. Ein bisher unveröffentlichter Aufsatz widmet Reich-Ranicki dem Thema Goethe und das Reisen, und er erläutert: War er wirklich ein guter Dichter, und war er der göttliche Mensch, das Genie, als das er gilt?
Max Frisch
- 125pagine
- 5 ore di lettura
Marcel Reich-Ranicki hat vor rund zwanzig Jahren Max Frisch als „Klassiker inmitten unserer Gegenwart“ bezeichnet. Doch sein Verhältnis ist, wie die hier gesammelten Aufsätze zeigen, niemals einseitig: Er betrachtet Frischs Werk mit Sympathie und Bewunderung, ja liebevoll, aber er analysiert es auch kritisch wie skeptisch. Reich-Ranicki schreibt: „Frisch muß natürlich provozieren, doch treiben ihn dazu nicht Lust und Leidenschaft, sondern Not und Notwendigkeit. Nein, er ist nicht vom Geschlecht der Außenseiter, der Ruhestörer und Rebellen, der Getriebenen, der Unversöhnlichen und Zerrissenen. Er gehört eher zu den Nachkommen der betont bürgerlichen Schriftsteller, der distanzierten und schmunzelnden Beobachter, der ironischen und meditierenden Zeugen, der urbanen Humoristen und leidenden Skeptiker, der - um Beispiele auf höchster Ebene zu geben - Keller, Fontane und Thomas Mann.“ Diese 1991 erstmals erschienene Sammlung wurde von Marcel Reich-Ranicki um den Aufsatz 'Bürger und Artist' erweitert, der damit zum ersten Mal in einem Buch vorliegt.
Thomas Mann und die Seinen
- 461pagine
- 17 ore di lettura
Marcel Reich-Ranicki gehörte zu den besten Kennern der an herausragenden Begabungen und Persönlichkeiten reichen Familie Mann. „Thomas Mann und die Seinen“ vereint Aufsätze und Beiträge aus fünf Jahrzehnten. In seinen essayistischen Porträts schildert Marcel Reich-Ranicki in gewohnt lebendiger Weise die Gegensätze und Abhängigkeiten, die Kämpfe und den Zusammenhalt innerhalb der Familie sowie ihr literarisches Schaffen.„Ich weiß, daß er, Thomas Mann, mich beeindruckt und beeinflußt, vielleicht sogar geprägt hat wie kein anderer deutscher Schriftsteller unseres Jahrhunderts. Ich weiß, daß es seit Heine keinen Schriftsteller gegeben hat, dem ich in so hohem Maße und auf so tiefe Weise verbunden bin.“ MRR
Deutsche Literatur in West und Ost
- 415pagine
- 15 ore di lettura
Der Gegenstand heftiger Diskussionen »Die rühmlichste Tugend dieser Sammlung über die aktuellen Autoren der Gegenwart liegt in dem Bemühen, mit dem Provinzialismus gründlich aufzuräumen und von der deutschen Literatur, im alten Sinne, von hüben und drüben, in einem langen Atemzug zu sprechen - ohne Rücksicht auf Tabus, auf taktische und parlamentarische Interessen. Eine ganze Literatur tritt mit einem Male wieder ans Licht«, schrieb Peter Demetz im Merkur. Dieses Buch, 1963 erschienen, war damals Gegenstand monatelanger, heftiger Diskussionen. Inzwischen in mehreren Auflagen publiziert, gehört es zu den am meisten benutzten Standardwerken über die Nachkriegsliteratur.
Der Fall Heine
- 128pagine
- 5 ore di lettura
Unter dem Titel Der Fall Heine legte Marcel Reich-Ranicki eine Auswahl seiner Arbeiten über Heinrich Heine vor. Es ist sein persönliches Bekenntnis zu diesem großen Schriftsteller, dem er neben Thomas Mann am tiefsten verbunden ist. 3421051097Rezension
Sieben Wegbereiter
- 298pagine
- 11 ore di lettura
Schon in seiner Schulzeit im Berlin der dreißiger Jahre hatte er ihre Bücher gelesen, bewundert und geliebt. Auf allen Etappen seines bewegten, dramatischen Lebens war er zu ihnen zurückgekehrt - staunend, gelegentlich auch zweifelnd und letztlich stets aufs neue überwältigt. Was wird bleiben von der deutschen Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts? Zunächst die drei Genies, die in der Epik, der Lyrik und im Drama das Jahrhundert auf den Begriff gebracht haben: Thomas Mann, Kafka und Brecht; dann, zumindest teilweise, das Werk der Romanciers Döblin und Musil, des Erotikers Schnitzler und des Feuilletonisten Tucholsky. Reich-Ranicki zieht in seinen Essays die Bilanz einer lebenslangen Passion, aus der eine Profession wurde. Er zeigt, dass jene, denen wir Verse und Prosa von höchster Qualität verdanken, allesamt schwache Menschen waren, leidend und einsam, gequält von Ehrgeiz und Eitelkeit. Er zeigt ihre Lächerlichkeit, ihre Originalität, doch vor allem ihre Größe, ja ihre Erhabenheit. Dieses Buch ist ein polemisches Plädoyer für die deutsche Literatur, eine so ungewöhnliche wie leidenschaftliche Liebeserklärung.
Mehr als ein Dichter
- 117pagine
- 5 ore di lettura
Reich-Ranicki über Heinrich BöllEnde 1956 lernte Marcel Reich-Ranicki in Warschau, wo er damals lebte, Heinrich Böll kennen. Seitdem ist seine Auseinandersetzung mit dem Böllschen Werk nicht abgerissen. Der vorliegende Band bringt eine Auswahl der wichtigsten Buchbesprechungen, Aufsätze, Kommentare und Glossen. Die behandelten Werke reichen von den frühen Erzählungen und Romanen bis zu den > Frauen vor Flusslandschaft<, die erst nach dem Tod des Autors erschienen. Reich-Ranickis Analysen tragen nicht nur wesentlich zur Böll-Deutung bei, sondern sind auch Anregung für den Leser, die hier versammelten Urteile zu überprüfen, indem er selbst noch einmal zu den Büchern Bölls greift.
Montagsgedichte
- 189pagine
- 7 ore di lettura
»Gebrauchsgedichte voller Leben!« Ferdinand von Schirach In der Berliner Zeitung ›Montag Morgen‹ wurden zwischen 1928 und 1930 wöchentlich Erich Kästners ›MontagsGedichte‹ veröffentlicht. Satirisch-bissig schildern sie den Alltag, das Berliner Stadtleben und sonstige Aufreger in der Zeit der Weimarer Republik. Mit seinen pointierten Beobachtungen und seinem unvergleichlichen Witz trifft der unverbesserliche Humanist mitten ins Herz.
Wo Dramatiker verstummten und die Romanciers ratlos erschienen, da erhoben die Lyriker ihre Stimmen. Die hundert besten deutschen Gedichte des zwanzigsten Jahrhunderts präsentiert Marcel Reich-Ranicki in diesem Band. Die Auswahl reicht von Ricarda Huch, Stefan George und Else Lasker-Schüler bis zu den Lyrikern, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden – wie Ulla Hahn und Durs Grünbein. Im Mittelpunkt der Sammlung stehen Rilke und Benn, Trakl und Celan. Doch am stärksten vertreten ist jener Poet, den viele für den Klassiker der modernen deutschen Poesie halten: Bertolt Brecht. Berücksichtigt werden hier aber auch unterschätzte, wenn nicht gar vergessene Lyriker des Jahrhunderts. »Ich habe Gedichte ausgewählt, die mir gefallen, solche, die ich schätze oder bewundere oder gar liebe.« Marcel Reich-Ranicki
Über Literaturkritik
- 80pagine
- 3 ore di lettura
Welche Aufgabe hat die Literaturkritik? Welche Funktion übt sie aus? Welche Rolle kommt ihr zu? An wen wendet sie sich? Was will sie erreichen? Seit mindestens zweihundertfünfzig Jahren werden diese Fragen in Deutschland gestellt und immer wieder mehr oder weniger erregt debattiert. Denn sie treffen ins Zentrum des literarischen Lebens - gestern wie heute. Daher büßen sie, sooft sie auch erörtert und beantwortet wurden, nichts von ihrer Aktualität ein. Jene, die über diese Fragen diskutieren und diesmal besonders leidenschaftlich und bisweilen sogar unerbittlich, die vielen Schriftsteller, Leser und natürlich auch Kritiker, möchten wir an eine Arbeit von Marcel Reich-Ranicki erinnern. Vor vielen Jahren entstanden, ist sie gerade jetzt von besonderem Interesse und bestens geeignet, der Orientierung in den aktuellen Auseinandersetzungen zu dienen. Der vorliegende Essay wurde 1970 als Einführung zu Reich-Ranickis Buch »Lauter Verrisse« geschrieben; der Band fasst Aufsätze über Günter Eich, Hans Magnus Enzensberger, Günter Grass, Peter Härtling, Günter Kunert, Anna Seghers, Martin Walser, Peter Weiss und andere zusammen. Der ursprüngliche Titel dieses Essays lautete: »Nicht nur in eigener Sache. Bemerkungen über Literaturkritik in Deutschland«. Die ersten beiden Absätze, die Auswahl und Gegenstand des Bandes »Lauter Verrisse« betreffen, wurden hier weggelassen. Davon abgesehen, wird der Text von 1970 unverändert nachgedruckt.
Das Fundament zur anhaltenden Debatte über die amerikanische Literatur. Seit seiner Schulzeit im Berlin der dreißiger Jahre befaßt sich Marcel Reich-Ranicki mit Literatur. Seine Liebe gilt aber nicht nur vielen deutschen, sondern auch den amerikanischen Autoren. Dieser Band versammelt Aufsätze und Kritiken zu dreizehn großen amerikanischen Schriftstellern. Unverfälscht temperamentvoll schreibt Marcel Reich-Ranicki über Hemingway, der Meisterhaftes leistete und es gleichzeitig verstand, die eigene Legende zu schaffen, und über Vladimir Nabokov, der, in St. Petersburg geboren, 1940 in die USA emigrierte und sich somit schmerzlich abwenden mußte von seiner »reichen und unendlich gefügigen russischen Sprache«. Der Band beleuchtet Leben und Werk Arthur Millers, umfaßt Lobreden auf John Updike und ein leidenschaftliches Bekenntnis zu Philip Roth. Marcel Reich-Ranicki widmet sich auch den großen Frauen der amerikanischen Literatur Mary McCarthy und Joyce Carol Oates. Diese Sammlung stellt gleichsam das Fundament zu der Jahrzehnte anhaltenden Debatte über die amerikanische Literatur dar.
Frankfurter Anthologie 25
- 304pagine
- 11 ore di lettura
Eine auf den Wochenend-Feuilletons der FAZ basierende Auswahl deutschsprachiger Gedichte (vom Barock bis zur Gegenwart), interpretiert von zeitgenössischen Autoren
Erfundene Wahrheit. Deutsche Geschichten 1945 - 1960
- 504pagine
- 18 ore di lettura
Erfundene Wahrheit - 1945-1960; dtv; Hrg. Marcel Reich Ranicki; pocket_book; 1980
Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen 11
Von Peter Rühmkorf bis Volker Braun
Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen 6
Von Hugo von Hofmannsthal bis Joachim Ringelnatz
Hundert Gedichte werden vorgestellt
Frankfurter Anthologie
Das Insel-Buch vom Herzen
- 311pagine
- 11 ore di lettura









































































