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Raoul Schrott

    17 gennaio 1964

    Raoul Schrott è un poeta e scrittore austriaco la cui opera si addentra nelle profondità del linguaggio e della letteratura. La sua vasta conoscenza della letteratura comparata e della linguistica, acquisita studiando presso le università di Norwich, Parigi, Berlino e Innsbruck, informa la sua produzione creativa. Il suo interesse per il dadaismo e il surrealismo, insieme alle sue traduzioni di opere classiche come le epopee di Omero e il Poema di Gilgamesh in tedesco, dimostrano una profonda comprensione delle tradizioni letterarie. Le capacità poliglotta di Schrott e la sua passione per la lingua arricchiscono il suo distintivo approccio letterario.

    Inventur des Sommers
    Schwimmer in der Wüste. Auf der Suche nach der Oase Zarzura
    Das Geschlecht Der Engel
    Die Erfindung der Poesie
    Gilgamesh
    Sub Rosa
    • „Gilgamesh“ ist das älteste Epos der Menschheitsgeschichte, das für Rilke wie für Canetti „zum Größten zählte“, was sie je gelesen hatten. Um 3000 v. Chr. im Zweistromland entstanden, erzählt es eine Geschichte von Kampf und Schamanismus, Kriegern und Städten, der Suche des Menschen nach Unsterblichkeit. Der Dichter Raoul Schrott hat seiner genauen Übersetzung des fragmentarisch überlieferten Epos eine poetische Übertragung zur Seite gestellt, die die Geschichte für heutige Leser lebendig werden lässt, ihren Gestalten neues Fleisch und Blut verleiht.

      Gilgamesh
      4,4
    • Die Erfindung der Poesie

      • 530pagine
      • 19 ore di lettura

      Ein solches Buch hat es noch nie gegeben. Daß die Poesie eine alte Erfindung ist, ahnen wir; aber die wenigsten von uns wären imstande, die Spur der europäischen Dichtung bis an ihre Ursprünge zurückzuverfolgen. Sie führt weit, bis ins Zweistromland, bis zu den Arabern, den Kelten und den Sizilianern.

      Die Erfindung der Poesie
      4,6
    • Das Geschlecht Der Engel

      • 148pagine
      • 6 ore di lettura

      Raoul Schrotts Angelographie ist eine Sammlung verschmitzter Briefe über die Liebe, die himmlische und die irdische, Erotikon eines Flaneurs und dichterisches Bekenntnis zugleich. Über poetische Etymologien abgeleitet, erzählt sich so eine Geschichte jenes ewigen Begehrens, das die Engel von jeher verkörperten. Die Fragen nach ihrer Natur und ihrem Geschlecht, nach ihren Namen oder der Herkunft ihrer Flügel, alle finden in diesen Episteln eine Antwort – als augenzwinkernder Vorwand für eine Liebesgeschichte. Entstanden ist ein einzigartiger Dialog zwischen Literatur und Kunst: ein außergewöhnliches und selten schönes Buch über die Liebe.

      Das Geschlecht Der Engel
      4,5
    • Der österreichisch-ungarische Automobil- und Flugpionier, Abenteurer und Saharaforscher Ladislaus E. Almásy, der zum Vorbild für den „englischen Patienten“ in Roman und Film wurde, hat seine gefahrvollen und erkenntnisreichen Expeditionen in der Sahara in einem 1939 erschienenen Buch selbst beschrieben. Der Haymon-Verlag hat es - ergänzt durch erstmals übersetzte Kapitel aus der älteren ungarischen Ausgabe und ein Tagebuch von Almásys Spionagefahrt im Zweiten Weltkrieg - neu herausgebracht. Die spannende und authentische Antwort auf Roman und Film enthält u. a. Berichte über die erste Autofahrt zwischen Abessinien und Ägypten, Expeditionen mit dem Flugzeug und Almásys Entdeckung der „verschollenen“ Oase Zarzura und der Felszeichnungen im Gilf Kebir, die u. a. schwimmende Gestalten zeigen.

      Schwimmer in der Wüste. Auf der Suche nach der Oase Zarzura
      5,0
    • Inventur des Sommers

      Über das Abwesende

      • 176pagine
      • 7 ore di lettura

      „Weltklasse. Wenn Raoul Schrott noch nicht berühmt wäre, würde er es mit diesem Buch.“ Karl-Markus Gauß Lockdowns und Krieg haben in unserer Gegenwart große Lücken aufklaffen lassen. Raoul Schrotts formensprengende Gedankengedichte erkunden, wie sehr unser Denken, Handeln und Fühlen vom Absenten geprägt ist. Vermag es die Poesie, das Verlorengegangene wiederzubringen? Was bleibt und was lassen wir zurück, wenn wir gehen? Kunstvoll, klug und sinnlich rückt dieser zwischen Essay und Lyrik mäandernde Band ein buntes Kaleidoskop jener zersprungenen Momente vor Augen, die unser Leben ausmachen – ob zu Hause, im Zeitgeschehen oder auf einer Reise zu den Kultstätten der Musen, ob in wahren Geschichten, Totenreden oder Jubelfeiern.

      Inventur des Sommers
      4,4
    • Die Erde ist blau wie eine Orange

      • 171pagine
      • 6 ore di lettura

      »Sie haben ja recht, Sie haben ja recht: bloß keine Lyrik nicht, dieses ungereimte Zeug. Die Dichter sind zwar alle ganz nette Kerle, ihr kuhäugiger Blick nicht unsympathisch, er scheint immer an ein gewisses Wohlwollen zu appellieren, so bewußt bescheiden, und auch die Dichterinnen haben so etwas Sanftes, nicht ganz von dieser Welt ...« Raoul Schrott macht sich Gedanken über Dichtung und Dichtkunst, über Poesie und Naturwissenschaft. Und übermittelt ›Einige ganz private Überlegungen zur Literatur und den eigenen Anfängen‹.

      Die Erde ist blau wie eine Orange
      5,0
    • Die Musen

      • 219pagine
      • 8 ore di lettura
      Die Musen
      4,0
    • Khamsin

      Die Namen der Wüste Erzählung und Essay

      • 60pagine
      • 3 ore di lettura

      Raoul Schrott ist Dichter und Erzähler zugleich. Landschaften erkundet er nicht allein mit dem Blick und zu Fuß, sondern mit den Sprachen, denn in einem fremden Terrain weiß man schon mehr, wenn man die Namen der Winde und ihre Richtungen, des Sandes und seine Körnung kennt. In der Erzählung wäre eine lose Ansammlung von Baracken in der Wüste die Rettung. Aber es sind 500 Kilometer bis dorthin über Sanddünen und Salzseen, unter nie nachlassender Sonne, mit einem gegen der Weite des Horizonts lächerlich geringen Wasservorrat. Für die Männer liegt „der Tod dicht unter der Haut“, und die einzige Zuflucht ist das Memorieren der Namen: s'hara, durch die Düne brechender roter Sand, der am Schluß fast alle begräbt. - Der Essay durchmißt dieses Terrain in Begleitung von Archäologen, die die Jahrtausende alten Wegmarken und Zeichen erkennen - die Wüste gibt ihre Namen zum zweiten Mal preis. „Landschaftsporträts und Empfindungsräume von seltener Eindringlichkeit“ (NZZ) - was die Kritik an Raoul Schrotts Bücher hervorhebt, findet der Leser in Khamsin auf kleinstem Raum: eine erzählerische und essayistische Erkundung der Namen der Wüste eine Hommage an die Reisenden, die noch an Horizonte stoßen.

      Khamsin
      4,0
    • Die Blüte des nackten Körpers

      Liebesgedichte aus dem Alten Ägypten

      • 95pagine
      • 4 ore di lettura

      Die Liebeslyrik wurde im Alten Ägypten entdeckt. Raoul Schrott, Kenner der Antike und antiker Sprachen, hat eine Auswahl aus den ägyptischen Quellen zusammengestellt und übersetzt. Die Gedichte der Liebe, die in der Epoche Ramses' des Großen entstanden, waren intim, erotisch ungezwungen und leidenschaftlich religiös. Schrott macht diese Texte endlich wieder zugänglich, in einer ebenso bildhaften wie kraftvollen Sprache. Die Liebesgedichte aus dem Alten Ägypten sind ein weiterer Schritt zu den Ursprüngen der Menschheit und ihrer Poesie.

      Die Blüte des nackten Körpers
      4,0
    • Raoul Schrott untersucht mit Arthur Jacobs, warum wir beim Lesen in Bücher eintauchen und wie literarische Stilmittel neuronale Prozesse widerspiegeln. Anhand zahlreicher Beispiele erklärt er, wie unser Denken Dichtung formt und welche biologischen und wissenschaftlichen Grundlagen dahinterstecken.

      Gehirn und Gedicht. Wie wir unsere Wirklichkeiten konstruieren
      4,0
    • Hotels

      • 111pagine
      • 4 ore di lettura

      Die „Hotels“ sind ein Zyklus, nicht nur in der Geschlossenheit der Themen, sondern auch im Sinn der Reise, einer grand tour. Jedes Gedicht ist datiert: Hotels vom Maghreb über Italien nach Griechenland, Frankreich, Irland und Großbritannien. Die Gedichte geben die Orte wieder und setzen sie in Beziehung zu einer der Grundlagen der europäischen Geistesgeschichte, dem Weltbild und der Mythologie der griechischen Antike. »Gedichte wider die Flüchtigkeit.« (Karl-Markus Gauss in der „Neuen Zürcher Zeitung“)

      Hotels
      3,0
    • Erste Erde. Epos

      • 848pagine
      • 30 ore di lettura

      Raoul Schrotts Buch ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem heutigen Wissen über die Welt: Vom Urknall über die Entstehung des Planeten bis hin zu uns unternimmt es den großen Versuch, unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse literarisch umzusetzen und sie an einzelnen Lebensgeschichten anschaulich zu machen. In wechselnden poetischen Formen ergibt sich ein breites erzählerisches Panorama. In einem zweiten Teil fasst Raoul Schrott in Sachbuchform unseren heutigen Wissensstand zusammen. Dichtung und Wissenschaft verknüpfend, wagt er sich daran, ein modernes Gegenstück zu Alexander von Humboldts „Kosmos“ zu entwerfen. Neugieriger und schöner lässt sich die Erde kaum erkunden. Das große Format, der zweifarbige Druck, die zwei Lesebändchen und das farbige Vorsatzpapier machen das Buch auch optisch zu einem Ereignis.

      Erste Erde. Epos
      3,9
    • La bellissima Elena è stata rapita da Paride e portata a Troia. Menelao, marito di lei, unitosi a re e principi greci, dichiara guerra ai Troiani per riaverla. È questa la storia raccontata nell'Iliade: una guerra lunga dieci anni, appassionante, ambientata in un mondo vecchio di secoli e secoli, ma i cui valori - corne I'amicizia e l'onore, l'amore e il rispetto reciproco - perdurano nel tempo. Ci appassioneremo aile vicende di re e comandanti, seguiremo le imprese di uomini forti e coraggiosi e assisteremo ai capricci di dei volubili e potenti. Completano il testo attività varie e un breve dossier sul mondo greco che guida a una più approfondita comprensione dell'opera.

      Iliade
      4,1
    • Die Kunst an nichts zu glauben

      • 165pagine
      • 6 ore di lettura

      Nach über zehn Jahren der neue Gedichtband von Raoul Schrott: eine Feier der großen Kleinigkeiten des Lebens. Geschrieben in meisterlicher Leichtigkeit, ist „Die Kunst an nichts zu glauben“ ein Panorama des Allzumenschlichen. Die Gedichte werden von Sentenzen aus der ersten atheistischen Bibel gerahmt, dem „Manual der transitorischen Existenz“ aus dem 17. Jahrhundert. Dazwischen stehen Portraits einzelner Berufstätiger, vom Busfahrer bis zum Richter. Sie alle stellen ihre Fragen nach dem Gelingen des Lebens und finden Schönheit im Scheitern. Gedichte und Sentenzen erzählen so grundverschiedene und doch gleiche Geschichten: vom Kampf um jeden irdischen Moment. Und wie er manchmal beglücken kann.

      Die Kunst an nichts zu glauben
      3,4
    • Tristan da Cunha

      • 718pagine
      • 26 ore di lettura

      Het eiland Tristan da Cunha vormt het snijpunt van de levens van vier mensen.

      Tristan da Cunha
      3,8
    • Tropen

      • 212pagine
      • 8 ore di lettura

      Raoul Schrotts Passion ist es, die verlorene Einheit von Poesie und Wissenschaft wiederzufinden. In weit ausgreifenden, erzählenden Gedichten konfrontiert er Naturphänomene mit dichterischen Bildern, bis der Leser entdeckt, dass in einem physikalischen Phänomen oft ein poetischer Sonnenaufgang steckt, der uns lehrt, die Welt neu zu sehen.

      Tropen
      3,6
    • Homers Heimat

      Der Kampf um Troia und seine realen Hintergründe

      • 512pagine
      • 18 ore di lettura

      Mit seinen Studien zu ›Homers Heimat‹ hat Raoul Schrott die literarische Welt gleichsam elektrisiert und begeistert. Es gelingt ihm nicht nur, den antiken Seher als kilikischen Schreiber neu zu entdecken, sondern ebenso die revolutionäre Verortung von Troja in Kleinasien. Mit Engagement, Inspiration und Mut begibt er sich auf die Fährte nach Hinweisen zu den Hintergründen der ›Ilias‹, dem unvergleichlichen Zeugnis der Anfänge der abendländischen Kultur. Er führt uns anhand neuester Quellen und Bezüge in den orientalischen Raum und erschließt dem Leser unzählige neue Horizonte dieses legendären Textes – ein wunderbares Plädoyer für den wahren Homer.

      Homers Heimat
      3,7
    • Die Wüste Lop Nor

      • 128pagine
      • 5 ore di lettura

      Ein „Expeditionstagebuch aus den Wüsten der Kontinente“ (Der Tagesspiegel), eine poetische Liebesgeschichte und eine Erinnerung an ferne Länder und Städte. Raoul Schrott erzählt von einem Mann und drei Frauen, von einem kleinen Ort in der Wüste und von den Namen des Sandes, von der Melancholie und der Sehnsucht des Reisens.

      Die Wüste Lop Nor
      3,0
    • Euripide, definito da Aristotele "il più tragico dei tragici", scrisse il suo capolavoro, le "Baccanti", quando ormai era prossimo alla morte. Si tratta, come è stato detto, dell'opera di più sconvolgente tragicità che sia mai stata scritta, e al contempo la più importante fonte a nostra disposizione per la conoscenza della religione dionisiaca. La tragedia, come ha scritto Vernant, non rappresenta la realtà: ma la mette in questione. Nessuna opera, come le "Baccanti", è andata così lontana nel mettere in questione leggi, rapporti, istituzioni, credenze e saperi, fino a presentarci il destino umano nella sua tremenda e assoluta nudità.

      Baccanti
      3,9
    • Stürme, Schiffbruch, Kannibalen: die abenteuerliche Geschichte eines Weltumseglers, die niemand so erzählen kann wie Raoul Schrott Was für ein Abenteuer! Der Hannes aus Aachen kam als erster einmal ganz um die Welt. Vor 500 Jahren brach er mit Magellans Flotte zu den Gewürzinseln auf. Und damit ins völlig Ungewisse. Meutereien. Schiffbrüche. Kämpfe, Menschenfresserei – nur um an Nelken zu kommen. Am Ende kehrte bloß ein einziges Schiff zurück. Nur 18 Seeleute überlebten, unter ihnen „Juan Aleman“. Dass er noch ein zweites und sogar drittes Mal zur Weltumsegelung aufbrach, ist alles, was man von ihm weiß. Raoul Schrott ist dieser Nebenfigur der Weltgeschichte hinterhergereist: Schwelgerisch und voll geradezu fühlbarer Details schenkt er seinem Simplicissimus auf hoher See ein ganzes Leben.

      Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal
      3,5
    • Die fünfte Welt

      • 73pagine
      • 3 ore di lettura

      Raoul Schrotts Logbuch einer faszinierenden Reise zum letzten weißen Flecken dieser Welt: Den letzten weißen Fleck im Atlas der Erde zu beschreiben, die höchstwahrscheinlich letzte noch unentdeckte Region dieser Welt zu bereisen – das ist hier keine literarische Fiktion. Zusammen mit einer wissenschaftlichen Expedition hat Raoul Schrott sich in diesen entlegensten aller Orte im Länderdreieck von Tschad, Sudan und Libyen aufgemacht. Bei Haymon hat er das Logbuch dieser Reise vorgelegt, die von der Millionenstadt N’Djamena über das Ennedi, ‚eine der schönsten Landschaften dieser Erde‘ in das ‚Feindland‘ der Erdis führte und schließlich zum ‚letzten Außenposten der Zivilisation vor dem Nichts‘: dem verlassenen Fremdenlegionärsfort Agoza. Es ist dies ein Bericht über unvorstellbare Armut, humanitäre Katastrophen und politische Putschversuche, den ungleichen Handel zwischen Europa und Afrika – aber auch die Erzählung einer Reise ins Nirgendwo, zu einer Mitte der Welt und zum eigenen Selbst. Durch Fotos und Abbildungen erweitert, ist „Die Fünfte Welt“ ein poetisches Dokument über die Rätselhaftigkeit alles Entlegenen.

      Die fünfte Welt
      3,3
    • Mit „Finis terrae“ legte Raoul Schrott seinen ersten Roman vor, eine Sammlung von Schriften, die der Autor aus Ludwig Höhnels Nachlaß bekommen haben will. Höhnel ist der Enkel jenes Ritters von Höhnel, der im letzten Jahrhundert den Rudolfsee in Kenya entdeckt hat. Schrott läßt Ludwig im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika aufwachsen und an den paläontologischen Ausgrabungen am Rudolfsee beteiligt sein. Höhnel geht dann nach Frankreich, wo er das Logbuch des Pytheas von Massalia entdeckt und übersetzt, das erste „Heft“ in Schrotts Roman. Kurz darauf stirbt Höhnel. Die weiteren drei Hefte aus dem „Nachlaß“ enthalten unterschiedliche Aufzeichnungen, Briefe, autobiographischen Notizen und Berichte. Die einzelnen Texte spiegeln einander wider und zeigen in unterschiedlichen Ansätzen eine spannende existentielle Perspektive und ein außergewöhnliches Weltbild.

      Finis terrae
      3,1
    • Das schweigende Kind

      Erzählung

      • 198pagine
      • 7 ore di lettura

      Ein Mann sitzt in einem Sanatorium an der Grenze der Schweiz. Er erzählt seiner Tochter die Umstände, die zum Tod ihrer Mutter führten. Immer tiefer in seine Vergangenheit eintauchend, zeichnet er Seite für Seite ein Mosaik seines Lebens auf: seine Karriere als Maler, der Auftrag, einen Katalog von Sternbildern zu erstellen, die Zerrüttungen bei der Geburt der Tochter. Was als schonungslose Beichte beginnt, endet als Geständnis: Trägt er Schuld am rätselhaften Tod der Mutter? Raoul Schrotts dichte Erzählung über Gewalt, die Liebe zu einem Kind, Paradiese und Sünde ist ein erschütterndes Zeugnis. Einem Kippbild gleich zieht es die Geschichte eines großen Verlusts unter vielen Blickwinkeln nach.

      Das schweigende Kind
      2,3
    • Einführungspreis: 148,- EUR / ab Februar 2025: 178,- EUR Ein einzigartiges Buchprojekt: Raoul Schrotts großer Atlas der Sternenhimmel ermöglicht einen vollkommen neuen Blick auf die Menschheit und ihre weit zurückreichende Geschichte. "In einer Zeit vor der Schrift war unser Sternenhimmel ein Kino der Nacht" - Raoul Schrott. Mit ihrer ungeheuren Einbildungskraft haben die Menschen in den Sternen ihre ältesten Kunstwerke geschaffen und dadurch ihre Kulturen dargestellt. Dieser Atlas versammelt 17 Sternenhimmel von allen Kontinenten: von den Alten Ägyptern bis zu den australischen Aborigines, aus China, Indien und Tahiti, von den Inuit, Buschleuten und den Tuareg. Unser Großer Wagen war für die Maya ein göttlicher Papagei, für die Inka der einbeinige Gott des Gewitters, für die Inuit ein Elch, für die Araber eine Totenbahre. Raoul Schrott fügt diese Sternsagen zu einem einzigartigen Epos der Menschheitsgeschichte.

      Atlas der Sternenhimmel und Schöpfungsmythen der Menschheit
    • 'Die Musen - Fragmente einer Sprache der Dichtung' untersucht die Entstehung der Dichtung in Griechenland und rekonstruiert den Kult der Musen. Es wird aufgezeigt, wie die Musen von chthonischen Wesen zur Quelle der Poesie wurden und wie sich die Dichtung von Mythos, Musik und Religion ablöste.

      Die Musen. Fragmente einer Sprache der Dichtung
    • Raoul Schrotts Buch über Engel und Heilige ist eine Sammlung von Liebesbriefen, die himmlische und irdische Liebe thematisieren. Es vereint erotisches Flanieren und poetisches Bekenntnis. Schrott gilt als einer der originellsten Köpfe der deutschen Gegenwartsliteratur.

      Das Geschlecht der Engel, der Himmel der Heiligen. Ein Brevier
    • Fünf - Minuten - Gedichte

      • 47pagine
      • 2 ore di lettura

      Brodsky fordert, dass Lyrik allgegenwärtig und erschwinglich sein sollte, ähnlich wie Tankstellen. Die Reihe "Fünf-Minuten-Gedichte" erfüllt dies, indem sie auf 48 Seiten eine Auswahl der schönsten Werke von zehn großen Lyrikern, darunter Raoul Schrott, präsentiert. Poesie für jedermann!

      Fünf - Minuten - Gedichte
    • Der wölfische Hunger

      • 47pagine
      • 2 ore di lettura

      „Viel halte ich nicht von Euch. Und beneide Euch auch nicht. Wenn ich nach einem Schlagwort suchen müsste, um Eure Generation auf einen Nenner zu bringen, würde ich Euch Konformisten schimpfen. Ein paar Jahre älter, und ich sehe Euch schon vollkommen eingegliedert.“ So beginnt Raoul Schrotts Rede an die Abiturienten des Jahrgangs 2004, wobei diese stellvertretend für eine ganze Generation stehen.

      Der wölfische Hunger
    • Mit seinen Essays über Poetik und Literaturkritik, über das Verhältnis von Natur- und Geisteswissenschaften, über Religion und Sprache, Jazz und Kreativität führt er den Leser in das Handwerk des Dichters ein: Schreiben und Reisen, Lesen und Übersetzen. Zusammen mit dem Journal seiner Iran-Reise während des Afghanistankrieges zeigt sich der ganz reale und poetische Horizont des Weltreisenden Raoul Schrott. »Ein furioser Poeta doctus.«Neue Zürcher Zeitung »Raoul Schrott verfügt über das volle Instrumentarium, das zum Verstehen des Fernen, Fremden nötig ist, keine Nuance entgeht ihm.«Süddeutsche Zeitung

      Handbuch der Wolkenputzerei
    • Unterwegs nach Babylon – Spielformen des Erzählens lautete der Titel der Tübinger Poetik-Dozentur im Dezember 2012. Der Weg, die Reise und die Sprache sind programmatisch miteinander verbunden. In den Werken von Christoph Ransmayr und Raoul Schrott wird die Verbindung von Reisen, Erfahren, Wissen und Poesie thematisiert. Reisen, der Abschied von der Heimat, die Begegnung mit dem Fremden, die Überschreitung von Grenzen und die Rückkehr sind eng mit der Vorstellung vom Menschen verknüpft, ebenso wie die Sprache und der poetische Ausdruck des Erlebten. Für Ransmayr haben Geschichten kein zeitloses Leben, sondern ein Eigenleben, das sie letztlich auch verschwinden lässt. Geschichten können menschliche Leben überdauern und auf Zeiten verweisen, die über biographische Dimensionen hinausgehen; sie erinnern an Tote und erzählen für Ungeborene, sind jedoch nicht ewig. Raoul Schrott gilt als legitimer Vertreter einer Archäologie der Literatur und Kultur, die sich mit den Anfängen und Ursprüngen der Kultur beschäftigt. Trotz heftiger Kritik verteidigt er seinen universellen Ansatz gegen die moderne Spezialisierung. Schrott sucht ständig nach versunkenen Orten, Sprachen und Geschichten, die uralten Traditionen entstammen, die weit älter sind als die Grundlagen der nördlichen europäischen Kultur.

      Unterwegs nach Babylon : Spielformen des Erzählens
    • Dada 15/25

      Post Scriptum oder die himmlischen Abenteuer des Hr.n Tristan Tzara

      • 391pagine
      • 14 ore di lettura

      German (translation)Original English, French, Italian

      Dada 15/25