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Israel, Palästina und der Antisemitismus

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Klappentext: Zur extrem moralischen Interpretation der Judenvernichtung passten jene nüchternen Überlegungen nicht, mit denen Hannah Arendt schon bald nach Kriegsende die „Banalität des Bösen“ beschrieb, den pedantisch bürokratischen Charakter, der dem „Universum Auschwitz“ innewohnte und es zu einem Betätigungsfeld jener „kleinen Rädchen“ werden ließ, zu deren Prototypen sie Adolf Eichmann erklärte. Sein (wie ein generell deutsches) Problem blieb die Frage nach der persönlichen Verantwortung des einzelnen unter der Diktatur, eine Frage, unter der fast das gesamte Werk von Hannah Arendt steht. Auch Hannah Arendts bereits in den vierziger Jahren erstmals niedergeschriebenen und bis zu ihrem Tod 1975 immer eindringlicheren Warnungen vor den Konsequenzen einer gewaltsamen Ausgrenzung der arabischen Bevölkerung bei der Gründung eines jüdischen Staates in Palästina brachten ihr Unverständnis und Feindschaft ein. Dass diese Warnungen Diagnosen einschließen, die nichts von ihrer Aktualität verloren haben, zeigt das aussichtslos wirkende politische Patt im Nahen Osten am Ende des Jahrhunderts. Inhalt - Persönliche Verantwortung in der Diktatur - Vortrag 1964/65 - Frieden oder Waffenstillstand im Nahen Osten? - Die vollendete Sinnlosigkeit - Antisemitismus und faschistische Internationale - Kann die jüdisch-arabische Frage gelöst werden? - Der Besuch Menahem Begins und die Ziele seiner politischen Bewegung

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Israel, Palästina und der Antisemitismus, Hannah Arendt

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1991
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