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Als gäbe es mich nicht

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Stockholm, Karolinska Krankenhaus, 27. März 1993: S., eine junge Lehrerin aus Bosnien, Moslemin und Asylantin in Schweden, hat gerade ein Kind zur Welt gebracht. Aber im Gegensatz zu den anderen Babys auf der Station hat dieses Neugeborene weder Sicherheit noch Heimat. Es hat keinen Namen und statt eines Vaters sehr viele: die gesichtslose Masse der Soldaten, die S. in einem serbischen Frauenkonzentrationslager immer und immer wieder vergewaltigt haben. Auf dem Wochenbett suchen S. die schrecklichen Ereignisse des vergangenen Jahres heim: Die Vertreibung aus Sarajevo in ein kleines Dorf am Rande Bosniens, die menschenunwürdigen Bedingungen im Lager, die ohnmächtige Unterwerfung der Frauen und Mädchen unter die grenzenlose Brutalität der Peiniger, die „Befreiung“ und Überführung in ein Flüchtlingslager nach Kroatien - das Grauen, die Angst, die stinkende Allmacht des Todes. All das hat S., äußerlich betrachtet, hinter sich gelassen und überwunden. Doch es bleibt die bedrückende Frage: Was soll aus dem gehaßten, aber an allem unschuldigen Kind werden? „Das Buch, das vom Inferno erzählt, läßt sich als ein Plädoyer für Hoffnung und Versöhnung lesen.“ FAZ

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Als gäbe es mich nicht, Slavenka Drakulić

Lingua
Pubblicato
2002
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(In brossura)
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Lingua
Tedesco
Pubblicato
2002
Formato
In brossura
Pagine
207
ISBN10
3746617928
ISBN13
9783746617923
Serie
Titolo originale
Kao da me nema
Valutazione
4,25 su 5
Descrizione
Stockholm, Karolinska Krankenhaus, 27. März 1993: S., eine junge Lehrerin aus Bosnien, Moslemin und Asylantin in Schweden, hat gerade ein Kind zur Welt gebracht. Aber im Gegensatz zu den anderen Babys auf der Station hat dieses Neugeborene weder Sicherheit noch Heimat. Es hat keinen Namen und statt eines Vaters sehr viele: die gesichtslose Masse der Soldaten, die S. in einem serbischen Frauenkonzentrationslager immer und immer wieder vergewaltigt haben. Auf dem Wochenbett suchen S. die schrecklichen Ereignisse des vergangenen Jahres heim: Die Vertreibung aus Sarajevo in ein kleines Dorf am Rande Bosniens, die menschenunwürdigen Bedingungen im Lager, die ohnmächtige Unterwerfung der Frauen und Mädchen unter die grenzenlose Brutalität der Peiniger, die „Befreiung“ und Überführung in ein Flüchtlingslager nach Kroatien - das Grauen, die Angst, die stinkende Allmacht des Todes. All das hat S., äußerlich betrachtet, hinter sich gelassen und überwunden. Doch es bleibt die bedrückende Frage: Was soll aus dem gehaßten, aber an allem unschuldigen Kind werden? „Das Buch, das vom Inferno erzählt, läßt sich als ein Plädoyer für Hoffnung und Versöhnung lesen.“ FAZ