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Mehr Leben als eins

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Die Analyse überzeugt durch ihren nüchternen und sachlichen Ansatz, der ohne moralischen Aplomb und ideologischen Eifer auskommt. Die Autorin beleuchtet das bewegende Schicksal von Hans Fallada, indem sie sowohl familiäre als auch historische Umstände erklärt. Ihr Werk ist ein Glücksfall für Biographen. Ein besonderer Vorzug dieser Biographie liegt im Bemühen, die Verflechtung des Lebens des Schriftstellers mit den gesellschaftspolitischen und kulturellen Bedingungen seiner Zeit zu verdeutlichen. So wird das Ursachenfeld, das Rudolf Ditzen zu Hans Fallada führte, umfassend und klar dargestellt. Zudem bietet das Buch hervorragende Gebrauchseigenschaften, unterstützt durch orientierende Register, ergänzende Anmerkungen und einen integrierten Index, die den Umgang mit der komplexen Materie erleichtern. Hans Fallada lebte ein Leben voller Gegensätze: als Trinker, Morphinist, Gefängnisinsasse, liebevoller Familienvater und manischer Schreiber. Sein Werk reicht von Welterfolgen bis hin zu weniger bedeutenden Schriften. Die irische Fallada-Forscherin Jenny Williams macht dieses widersprüchliche Schicksal nachvollziehbar, indem sie auf bislang unveröffentlichte Quellen, wie Briefe aus dem Fallada-Archiv und Erinnerungen der Eltern, zurückgreift. Noch nie wurde das Schicksal von Rudolf Ditzen so überzeugend in Zusammenhang mit den Büchern von Hans Fallada gebracht.

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Mehr Leben als eins, Jenny Williams

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Pubblicato
2002
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(Copertina rigida)
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4,1
Molto buono
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Lingua
Tedesco
Pubblicato
2002
Formato
Copertina rigida
Pagine
391
ISBN10
3351025327
ISBN13
9783351025328
Serie
Titolo originale
More lives than one
Valutazione
4,1 su 5
Descrizione
Die Analyse überzeugt durch ihren nüchternen und sachlichen Ansatz, der ohne moralischen Aplomb und ideologischen Eifer auskommt. Die Autorin beleuchtet das bewegende Schicksal von Hans Fallada, indem sie sowohl familiäre als auch historische Umstände erklärt. Ihr Werk ist ein Glücksfall für Biographen. Ein besonderer Vorzug dieser Biographie liegt im Bemühen, die Verflechtung des Lebens des Schriftstellers mit den gesellschaftspolitischen und kulturellen Bedingungen seiner Zeit zu verdeutlichen. So wird das Ursachenfeld, das Rudolf Ditzen zu Hans Fallada führte, umfassend und klar dargestellt. Zudem bietet das Buch hervorragende Gebrauchseigenschaften, unterstützt durch orientierende Register, ergänzende Anmerkungen und einen integrierten Index, die den Umgang mit der komplexen Materie erleichtern. Hans Fallada lebte ein Leben voller Gegensätze: als Trinker, Morphinist, Gefängnisinsasse, liebevoller Familienvater und manischer Schreiber. Sein Werk reicht von Welterfolgen bis hin zu weniger bedeutenden Schriften. Die irische Fallada-Forscherin Jenny Williams macht dieses widersprüchliche Schicksal nachvollziehbar, indem sie auf bislang unveröffentlichte Quellen, wie Briefe aus dem Fallada-Archiv und Erinnerungen der Eltern, zurückgreift. Noch nie wurde das Schicksal von Rudolf Ditzen so überzeugend in Zusammenhang mit den Büchern von Hans Fallada gebracht.