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Das letzte Lied vor Hermannstadt

Das Verklingen einer deutschen Bauernkultur in Rumänien

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  • 351pagine
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Seit 17 Jahren forscht Roland Girtler mit Studierenden der Universität Wien in Siebenbürgen über die alte Bauernkultur der Landler und Sachsen, die von den Rumänen als „Deutsche“ bezeichnet werden. Dies ist das dritte Buch, das Girtler mit seinen Studierenden, oft als „Girtler-Truppe“ bezeichnet, zu diesem Thema veröffentlicht. Viele junge Menschen sind in den letzten Jahren nach Deutschland und Österreich ausgewandert, während die Zurückgebliebenen, die ihre alte Kultur bewahren möchten, sich verraten fühlen. Die alte Bauernkultur in Rumänien ist gefährdet, und es scheint, als ob die EU-Politik das vollendet, was Nicolae Ceausescu angestrebte: die Abschaffung des Kleinbauern unter dem Vorwand des Fortschritts. In diesem Sammelband finden sich Aufsätze der „Girtler-Truppe“ und von Girtler selbst, die sich mit dem Alltag der letzten deutschen Bauern im Dorf Großpold befassen. Themen wie Feste, die von Rückkehrern gefeiert werden, sowie die Veränderung der Begräbnisrituale werden behandelt. Girtler und zwei Studierende fungierten als Totengräber, da es an jungen Männern mangelt. Das Buch bietet spannende Einblicke in die engagierte Forschung und dokumentiert den Wandel einer alten Kultur, die bald verschwinden könnte.

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Das letzte Lied vor Hermannstadt, Roland Girtler

Lingua
Pubblicato
2007
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Titolo
Das letzte Lied vor Hermannstadt
Sottotitolo
Das Verklingen einer deutschen Bauernkultur in Rumänien
Lingua
Tedesco
Editore
Böhlau
Pubblicato
2007
Pagine
351
ISBN10
3205776623
ISBN13
9783205776628
Serie
Valutazione
5 su 5
Descrizione
Seit 17 Jahren forscht Roland Girtler mit Studierenden der Universität Wien in Siebenbürgen über die alte Bauernkultur der Landler und Sachsen, die von den Rumänen als „Deutsche“ bezeichnet werden. Dies ist das dritte Buch, das Girtler mit seinen Studierenden, oft als „Girtler-Truppe“ bezeichnet, zu diesem Thema veröffentlicht. Viele junge Menschen sind in den letzten Jahren nach Deutschland und Österreich ausgewandert, während die Zurückgebliebenen, die ihre alte Kultur bewahren möchten, sich verraten fühlen. Die alte Bauernkultur in Rumänien ist gefährdet, und es scheint, als ob die EU-Politik das vollendet, was Nicolae Ceausescu angestrebte: die Abschaffung des Kleinbauern unter dem Vorwand des Fortschritts. In diesem Sammelband finden sich Aufsätze der „Girtler-Truppe“ und von Girtler selbst, die sich mit dem Alltag der letzten deutschen Bauern im Dorf Großpold befassen. Themen wie Feste, die von Rückkehrern gefeiert werden, sowie die Veränderung der Begräbnisrituale werden behandelt. Girtler und zwei Studierende fungierten als Totengräber, da es an jungen Männern mangelt. Das Buch bietet spannende Einblicke in die engagierte Forschung und dokumentiert den Wandel einer alten Kultur, die bald verschwinden könnte.