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Wilhelm II.

Die Herrschaft des letzten deutschen Kaisers

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Christopher Clark verfolgt die Karriere des letzten deutschen Kaisers und beleuchtet seine schwierige Jugend, die Etablierung seiner Macht sowie seine politischen Auseinandersetzungen und Ziele. Mit dem Ersten Weltkrieg und der Niederlage des Deutschen Reichs endet die Herrschaft Wilhelms II., der abdanken und den Rest seines Lebens im Exil verbringen muss. Clarks sorgfältig recherchierte Arbeit bietet eine neue, provokative Interpretation des umstrittenen Monarchen und seiner dreißigjährigen Regentschaft. Er stellt die Frage, ob Deutschland einen anderen Weg eingeschlagen hätte, wenn ein anderer Herrscher das Land ins 20. Jahrhundert geführt hätte, und inwieweit Wilhelms Persönlichkeit die deutschen Geschicke prägte. Clark betrachtet Wilhelms Kindheit, geprägt von den politischen Ansichten seines Vaters und Großvaters, und beleuchtet seine Thronbesteigung 1888. Zudem untersucht er Wilhelms außen- und innenpolitisches Wirken sowie seine Rolle im Sommer 1914. Nach dem verlorenen Krieg wurde Wilhelm II. zum Objekt des Hasses, und sein negatives Image hält bis heute an. Clarks Ziel ist nicht die Rehabilitation des Kaisers, sondern die kritische Reflexion über die Dämonisierung, die die Geschichtsschreibung möglicherweise betrieben hat.

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Wilhelm II., Christopher Clark

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Pubblicato
2009
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(In brossura)
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Sottotitolo
Die Herrschaft des letzten deutschen Kaisers
Lingua
Tedesco
Editore
Pantheon
Pubblicato
2009
Formato
In brossura
ISBN10
3570550990
ISBN13
9783570550991
Titolo originale
Kaiser Wilhelm II.
Valutazione
4,05 su 5
Descrizione
Christopher Clark verfolgt die Karriere des letzten deutschen Kaisers und beleuchtet seine schwierige Jugend, die Etablierung seiner Macht sowie seine politischen Auseinandersetzungen und Ziele. Mit dem Ersten Weltkrieg und der Niederlage des Deutschen Reichs endet die Herrschaft Wilhelms II., der abdanken und den Rest seines Lebens im Exil verbringen muss. Clarks sorgfältig recherchierte Arbeit bietet eine neue, provokative Interpretation des umstrittenen Monarchen und seiner dreißigjährigen Regentschaft. Er stellt die Frage, ob Deutschland einen anderen Weg eingeschlagen hätte, wenn ein anderer Herrscher das Land ins 20. Jahrhundert geführt hätte, und inwieweit Wilhelms Persönlichkeit die deutschen Geschicke prägte. Clark betrachtet Wilhelms Kindheit, geprägt von den politischen Ansichten seines Vaters und Großvaters, und beleuchtet seine Thronbesteigung 1888. Zudem untersucht er Wilhelms außen- und innenpolitisches Wirken sowie seine Rolle im Sommer 1914. Nach dem verlorenen Krieg wurde Wilhelm II. zum Objekt des Hasses, und sein negatives Image hält bis heute an. Clarks Ziel ist nicht die Rehabilitation des Kaisers, sondern die kritische Reflexion über die Dämonisierung, die die Geschichtsschreibung möglicherweise betrieben hat.