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Das Erzgebirge im 16. Jahrhundert

Gestaltwandel einer Kulturlandschaft im Reformationszeitalter

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  • 430pagine
  • 16 ore di lettura

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Ziel dieser Annäherung an die Geschichte des Erzgebirges ist es, intensiver über historische Prozesse und Akteure nachzudenken, die diese einzigartige Kulturlandschaft im Lauf der Jahrhunderte mit geformt und geprägt haben. Auf der Suche nach dem, was heute das Erzgebirge ausmacht, gelangt man schnell zurück ins 16. Jahrhundert, das im Mittelpunkt dieses Tagungsbandes steht. Damals entwickelte sich die Region innerhalb weniger Jahrzehnte vom verrufenen „Böhmerwald“ zu einem der bedeutendsten Landesteile innerhalb des wettinischen Herrschaftsbereiches. Die vielfältigen Faktoren, die zu diesem fundamentalen Gestaltwandel beitrugen, sind bislang nur punktuell erforscht. Ausgehend von den klassischen Themenfeldern „Reformation“ und „Bergbau“ erschließen die Beiträge dieses Bandes eine facettenreiche Sicht auf den Wandlungsprozess des 16. Jahrhunderts. In das Blickfeld geraten dabei sozial-, wirtschafts- und verwaltungsgeschichtliche Aspekte ebenso wie die Musik- und Baugeschichte, die Bildungs- und Technikgeschichte und die Jubiläumskultur. Gefragt wird schließlich nach der veränderten Bedeutung der Region für den frühmodernen sächsischen Territorialstaat, nach den Impulsen grenzüberschreitender Beziehungen zu Böhmen oder nach der Einbindung des Erzgebirges in den Gesamtkontext sächsischer, mitteldeutscher und europäischer Geschichte.

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Das Erzgebirge im 16. Jahrhundert, Martina Schattkowsky

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Pubblicato
2013
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(Copertina rigida)
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Titolo
Das Erzgebirge im 16. Jahrhundert
Sottotitolo
Gestaltwandel einer Kulturlandschaft im Reformationszeitalter
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2013
Formato
Copertina rigida
Pagine
430
ISBN10
3865837379
ISBN13
9783865837370
Serie
Descrizione
Ziel dieser Annäherung an die Geschichte des Erzgebirges ist es, intensiver über historische Prozesse und Akteure nachzudenken, die diese einzigartige Kulturlandschaft im Lauf der Jahrhunderte mit geformt und geprägt haben. Auf der Suche nach dem, was heute das Erzgebirge ausmacht, gelangt man schnell zurück ins 16. Jahrhundert, das im Mittelpunkt dieses Tagungsbandes steht. Damals entwickelte sich die Region innerhalb weniger Jahrzehnte vom verrufenen „Böhmerwald“ zu einem der bedeutendsten Landesteile innerhalb des wettinischen Herrschaftsbereiches. Die vielfältigen Faktoren, die zu diesem fundamentalen Gestaltwandel beitrugen, sind bislang nur punktuell erforscht. Ausgehend von den klassischen Themenfeldern „Reformation“ und „Bergbau“ erschließen die Beiträge dieses Bandes eine facettenreiche Sicht auf den Wandlungsprozess des 16. Jahrhunderts. In das Blickfeld geraten dabei sozial-, wirtschafts- und verwaltungsgeschichtliche Aspekte ebenso wie die Musik- und Baugeschichte, die Bildungs- und Technikgeschichte und die Jubiläumskultur. Gefragt wird schließlich nach der veränderten Bedeutung der Region für den frühmodernen sächsischen Territorialstaat, nach den Impulsen grenzüberschreitender Beziehungen zu Böhmen oder nach der Einbindung des Erzgebirges in den Gesamtkontext sächsischer, mitteldeutscher und europäischer Geschichte.