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Vorlesungen über Ethik

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Da das Kantische Konzept der universellen und gleichen Achtung nicht absolut begründet, sondern nur plausibilisiert werden kann, nimmt die Darstellung anderer Konzepte und die Auseinandersetzung mit ihnen einen breiten Raum ein: mit Kant selbst und der Diskursethik, mit Schopenhauer und Hegel, mit dem konservativen Konzept von Alasdaire Maclntyre, mit Hume und dem Utilitarismus. Im Anschluß an Aristoteles und Erich Fromm geht Tugendhat der Frage nach dem Zusammenhang von moralischen Tugenden und Glückstugenden nach. Anknüpfend an Adam Smith, erweitert er das Kantische Moralkonzept zu einer Moral, die nicht nur auf Handlungen und Unterlassungen, sondern ebenso auf intersubjektive affektive Haltungen bezogen ist, und zeigt zugleich, wie auch in der Moderne die Regelmoral durch eine Moral der Tugenden ergänzt werden muß. Der Begriff des moralischen Rechts wird neu durchdacht und führt zu einem starken Konzept der Menschenrechte, das seinerseits in Überlegungen zum Gerechtigkeitsbegriff eingebettet wird.

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Vorlesungen über Ethik, Ernst Tugendhat

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Pubblicato
1993
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(Copertina rigida)
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Lingua
Tedesco
Editore
Suhrkamp
Pubblicato
1993
Formato
Copertina rigida
Pagine
399
ISBN10
3518581511
ISBN13
9783518581513
Serie
Prima pubblicazione
1993
Titolo originale
Vorlesungen über Ethik
Valutazione
3,6 su 5
Descrizione
Da das Kantische Konzept der universellen und gleichen Achtung nicht absolut begründet, sondern nur plausibilisiert werden kann, nimmt die Darstellung anderer Konzepte und die Auseinandersetzung mit ihnen einen breiten Raum ein: mit Kant selbst und der Diskursethik, mit Schopenhauer und Hegel, mit dem konservativen Konzept von Alasdaire Maclntyre, mit Hume und dem Utilitarismus. Im Anschluß an Aristoteles und Erich Fromm geht Tugendhat der Frage nach dem Zusammenhang von moralischen Tugenden und Glückstugenden nach. Anknüpfend an Adam Smith, erweitert er das Kantische Moralkonzept zu einer Moral, die nicht nur auf Handlungen und Unterlassungen, sondern ebenso auf intersubjektive affektive Haltungen bezogen ist, und zeigt zugleich, wie auch in der Moderne die Regelmoral durch eine Moral der Tugenden ergänzt werden muß. Der Begriff des moralischen Rechts wird neu durchdacht und führt zu einem starken Konzept der Menschenrechte, das seinerseits in Überlegungen zum Gerechtigkeitsbegriff eingebettet wird.