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Darwins gefährliche Erben

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Darwins Evolutionstheorie wird oft als Überleben des Stärkeren missverstanden, während die Realität für Biologen weitaus komplexer ist. Fortgeschrittene genetische Studien führen zu einer Sichtweise, in der "egoistische Gene" um Vorherrschaft innerhalb von Organismen kämpfen, wodurch die Arten selbst in den Hintergrund treten. Andere Biologen vertreten die Ansicht, dass sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren die Entwicklung eines Organismus beeinflussen. Steven Rose, ein Biochemiker, der sich mit dem Gedächtnis beschäftigt, positioniert sich klar auf dieser Seite des Arguments. Er bietet faszinierende Einblicke in den Einfluss der Chemie auf die körperliche Entwicklung und betont die empfindliche Balance zwischen DNA und Umwelt. Rose empfindet die häufigen Behauptungen, Wissenschaftler hätten Gene für sexuelle Orientierung oder kriminelles Verhalten entdeckt, als empörend und gefährlich. Er kritisiert einfache Antworten auf komplexe Prozesse und greift die von Wissenschaftlern wie Richard Dawkins vertretene Auffassung an, dass Genetik das Schicksal bestimmt. Roses Argumentation fordert ein differenziertes Verständnis der Evolution, das die Wechselwirkungen zwischen Genetik und Umwelt in den Vordergrund stellt.

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Darwins gefährliche Erben, Steven P. R. Rose

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Pubblicato
2000
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(Copertina rigida)
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Titolo
Darwins gefährliche Erben
Lingua
Tedesco
Editore
Beck
Pubblicato
2000
Formato
Copertina rigida
Pagine
362
ISBN10
3406459072
ISBN13
9783406459078
Serie
Titolo originale
Lifelines
Valutazione
3 su 5
Descrizione
Darwins Evolutionstheorie wird oft als Überleben des Stärkeren missverstanden, während die Realität für Biologen weitaus komplexer ist. Fortgeschrittene genetische Studien führen zu einer Sichtweise, in der "egoistische Gene" um Vorherrschaft innerhalb von Organismen kämpfen, wodurch die Arten selbst in den Hintergrund treten. Andere Biologen vertreten die Ansicht, dass sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren die Entwicklung eines Organismus beeinflussen. Steven Rose, ein Biochemiker, der sich mit dem Gedächtnis beschäftigt, positioniert sich klar auf dieser Seite des Arguments. Er bietet faszinierende Einblicke in den Einfluss der Chemie auf die körperliche Entwicklung und betont die empfindliche Balance zwischen DNA und Umwelt. Rose empfindet die häufigen Behauptungen, Wissenschaftler hätten Gene für sexuelle Orientierung oder kriminelles Verhalten entdeckt, als empörend und gefährlich. Er kritisiert einfache Antworten auf komplexe Prozesse und greift die von Wissenschaftlern wie Richard Dawkins vertretene Auffassung an, dass Genetik das Schicksal bestimmt. Roses Argumentation fordert ein differenziertes Verständnis der Evolution, das die Wechselwirkungen zwischen Genetik und Umwelt in den Vordergrund stellt.