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Kompetenzkonflikte und Aufgabenverteilung zwischen nationalen und internationalen Gerichten

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  • 231pagine
  • 9 ore di lettura

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Im Zuge der beschleunigten Internationalisierung sind zahlreiche neue überstaatliche Gerichte entstanden, deren Entscheidungen nationale Gerichte beeinflussen. Bisher fehlt eine umfassende Analyse möglicher Koordinierungsmechanismen und Konfliktsituationen in der Literatur. Diese Arbeit beleuchtet die Grundstrukturen des Zusammenspiels nationaler, supranationaler und internationaler Gerichte und entwickelt erste dogmatische Bausteine einer „Weltgerichtsordnung“. Der Fokus liegt auf bestehenden Systemen, die exemplarisch Aufgabenverteilung und Kompetenzkonflikte zwischen den verschiedenen Gerichtsebenen aufzeigen. Trotz der scheinbaren Vielfalt an Aufgabenverteilungsprinzipien zeigt die Analyse, dass alle bisherigen Prinzipien auf zwei Grundtypen zurückzuführen sind: die Parallelrechtsordnung und die Hierarchierechtsordnung. Diese unterscheiden sich im Grad der Kompetenzverlagerung oder in der Intensität der Verflechtung zwischen den Rechtsordnungen. Aus dieser vergleichenden Strukturanalyse leitet der Verfasser grundlegende Thesen ab, die für die Entwicklung einer zukünftigen „Weltgerichtsordnung“ berücksichtigt werden sollten, um die Funktionsfähigkeit und Effektivität des internationalen Rechtssystems zu gewährleisten.

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Kompetenzkonflikte und Aufgabenverteilung zwischen nationalen und internationalen Gerichten, Carsten Lutz

Lingua
Pubblicato
2003
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(In brossura)
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Titolo
Kompetenzkonflikte und Aufgabenverteilung zwischen nationalen und internationalen Gerichten
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2003
Formato
In brossura
Pagine
231
ISBN10
3428109570
ISBN13
9783428109579
Serie
Descrizione
Im Zuge der beschleunigten Internationalisierung sind zahlreiche neue überstaatliche Gerichte entstanden, deren Entscheidungen nationale Gerichte beeinflussen. Bisher fehlt eine umfassende Analyse möglicher Koordinierungsmechanismen und Konfliktsituationen in der Literatur. Diese Arbeit beleuchtet die Grundstrukturen des Zusammenspiels nationaler, supranationaler und internationaler Gerichte und entwickelt erste dogmatische Bausteine einer „Weltgerichtsordnung“. Der Fokus liegt auf bestehenden Systemen, die exemplarisch Aufgabenverteilung und Kompetenzkonflikte zwischen den verschiedenen Gerichtsebenen aufzeigen. Trotz der scheinbaren Vielfalt an Aufgabenverteilungsprinzipien zeigt die Analyse, dass alle bisherigen Prinzipien auf zwei Grundtypen zurückzuführen sind: die Parallelrechtsordnung und die Hierarchierechtsordnung. Diese unterscheiden sich im Grad der Kompetenzverlagerung oder in der Intensität der Verflechtung zwischen den Rechtsordnungen. Aus dieser vergleichenden Strukturanalyse leitet der Verfasser grundlegende Thesen ab, die für die Entwicklung einer zukünftigen „Weltgerichtsordnung“ berücksichtigt werden sollten, um die Funktionsfähigkeit und Effektivität des internationalen Rechtssystems zu gewährleisten.