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Das unbeschriebene Blatt

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Steven Pinker untersucht das moralische, emotionale und politische Gefüge des Begriffs der menschlichen Natur in der modernen Welt und beleuchtet die historische Entwicklung, die dazu geführt hat, dass dieser Begriff als gefährlich wahrgenommen wird. Er vergleicht das Leugnen der menschlichen Natur mit der viktorianischen Verlegenheit in Bezug auf Sexualität, hält es jedoch für schädlicher, da es die moderne Wissenschaft und Bildung verzerrt, öffentliche Diskussionen beeinflusst und unser tägliches Leben prägt. Die Vorstellung, dass Eltern ihre Kinder nach Belieben formen können, hat zu unnatürlichen und grausamen Erziehungsmethoden geführt und das Leiden von Eltern verstärkt, deren Kinder nicht den Erwartungen entsprachen. Der Glaube an die Umformbarkeit der Menschheit durch soziale Ingenieurprojekte hat in der Geschichte zu grausamen Verbrechen geführt. Die Ängste im Zusammenhang mit der menschlichen Natur lassen sich auf vier zentrale Befürchtungen reduzieren: Unterschiede zwischen Menschen rechtfertigen Unterdrückung und Diskriminierung; die Annahme, dass Menschen von Natur aus unmoralisch sind, lässt keinen Raum für Hoffnung auf Verbesserung; biologischer Determinismus negiert die freie Willensentscheidung und Verantwortung; und die Vorstellung, dass Menschen Produkte der Biologie sind, führt zur Annahme, dass das Leben keinen höheren Sinn oder Zweck hat.

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Das unbeschriebene Blatt, Steven Pinker

Lingua
Pubblicato
2003
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(Copertina rigida)
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4,2
Molto buono
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Titolo
Das unbeschriebene Blatt
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2003
Formato
Copertina rigida
ISBN10
3827005094
ISBN13
9783827005090
Serie
Valutazione
4,15 su 5
Descrizione
Steven Pinker untersucht das moralische, emotionale und politische Gefüge des Begriffs der menschlichen Natur in der modernen Welt und beleuchtet die historische Entwicklung, die dazu geführt hat, dass dieser Begriff als gefährlich wahrgenommen wird. Er vergleicht das Leugnen der menschlichen Natur mit der viktorianischen Verlegenheit in Bezug auf Sexualität, hält es jedoch für schädlicher, da es die moderne Wissenschaft und Bildung verzerrt, öffentliche Diskussionen beeinflusst und unser tägliches Leben prägt. Die Vorstellung, dass Eltern ihre Kinder nach Belieben formen können, hat zu unnatürlichen und grausamen Erziehungsmethoden geführt und das Leiden von Eltern verstärkt, deren Kinder nicht den Erwartungen entsprachen. Der Glaube an die Umformbarkeit der Menschheit durch soziale Ingenieurprojekte hat in der Geschichte zu grausamen Verbrechen geführt. Die Ängste im Zusammenhang mit der menschlichen Natur lassen sich auf vier zentrale Befürchtungen reduzieren: Unterschiede zwischen Menschen rechtfertigen Unterdrückung und Diskriminierung; die Annahme, dass Menschen von Natur aus unmoralisch sind, lässt keinen Raum für Hoffnung auf Verbesserung; biologischer Determinismus negiert die freie Willensentscheidung und Verantwortung; und die Vorstellung, dass Menschen Produkte der Biologie sind, führt zur Annahme, dass das Leben keinen höheren Sinn oder Zweck hat.