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Das Einhorn

Roman

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Mit dem Roman Das Einhorn – dem zweiten Teil der Trilogie Anselm Kristlein, die mit der Halbzeit begann und mit dem Sturz abgeschlossen wurde – hat Walser einen Liebesroman und gleichzeitig dessen Entstehungsgeschichte geschrieben. Der Vertreter und Werbemann Anselm Kristlein der Halbzeit ist Schriftsteller geworden. Er erhält den Auftrag, ein Buch über die Liebe zu schreiben. Sich selbst macht er zum Helden des Romans. Die literarische Erinnerung wird ihm zur Reise in die Wirklichkeit: Tätigkeiten, Orte und Personen aus seiner Vergangenheit tauchen auf. Vor allem aber Frauen, die ihn von sich selbst ablenken, die seine Erwartungen, das Einhorn, übermächtig werden lassen. Die Niederschrift seiner Frauenbekanntschaften sind Einübungen in die Darstellung des Erlebnisses, das sich nicht erzählen läßt, der Begegnung mit Orli. Fern von ihr, daheim im Bett, prüft Anselm seine Erinnerungen, prüft, was von jener Orli noch übrigblieb. Das Schreiben bestätigt den Verlust, die verlorene Zeit bleibt verloren. Und die Suche nach »Wörtern für Liebe« gerät zum Nachruf auf das Unwiederbringliche – einer natürlichen Form des Liebesromans.

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Das Einhorn, Martin Walser

Lingua
Pubblicato
1984
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(In brossura)
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Sottotitolo
Roman
Lingua
Tedesco
Editore
Suhrkamp
Pubblicato
1984
Formato
In brossura
ISBN10
3518366599
ISBN13
9783518366592
Serie
Valutazione
3,2 su 5
Descrizione
Mit dem Roman Das Einhorn – dem zweiten Teil der Trilogie Anselm Kristlein, die mit der Halbzeit begann und mit dem Sturz abgeschlossen wurde – hat Walser einen Liebesroman und gleichzeitig dessen Entstehungsgeschichte geschrieben. Der Vertreter und Werbemann Anselm Kristlein der Halbzeit ist Schriftsteller geworden. Er erhält den Auftrag, ein Buch über die Liebe zu schreiben. Sich selbst macht er zum Helden des Romans. Die literarische Erinnerung wird ihm zur Reise in die Wirklichkeit: Tätigkeiten, Orte und Personen aus seiner Vergangenheit tauchen auf. Vor allem aber Frauen, die ihn von sich selbst ablenken, die seine Erwartungen, das Einhorn, übermächtig werden lassen. Die Niederschrift seiner Frauenbekanntschaften sind Einübungen in die Darstellung des Erlebnisses, das sich nicht erzählen läßt, der Begegnung mit Orli. Fern von ihr, daheim im Bett, prüft Anselm seine Erinnerungen, prüft, was von jener Orli noch übrigblieb. Das Schreiben bestätigt den Verlust, die verlorene Zeit bleibt verloren. Und die Suche nach »Wörtern für Liebe« gerät zum Nachruf auf das Unwiederbringliche – einer natürlichen Form des Liebesromans.