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Tupolew 134

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In ihrem neuen Roman erzählt Antje Rávic Strubel von einer Flugzeugentführung und der schwierigen, vielleicht vergeblichen Suche nach der Wahrheit, inspiriert von einer realen Geschichte aus dem Jahr 1978. Damals wurde eine Tupolew 134 von zwei Bürgern der DDR auf dem Flug Danzig-Schönefeld nach West-Berlin entführt, eine unvorhergesehene Handlung zweier Menschen, die bei ihrer Republikflucht verraten wurden. Strubel entwickelt eine eigene Erzählung über Flucht, Verrat und Illegalität, beleuchtet die politischen Konsequenzen dieser Tat und thematisiert den Wunsch, das alte Leben hinter sich zu lassen, sowie das Unvermögen, vorgeprägten Lebensmustern zu entkommen. Sehnsucht und die Vergeblichkeit von Liebe außerhalb der Konvention werden ebenfalls behandelt. Der Roman spielt auf drei Zeitebenen: der Vorgeschichte der Flucht, der Gerichtsverhandlung am Flughafen Tempelhof und der Erinnerungsarbeit 25 Jahre später. Das Bild vom „Schacht“ wird verwendet, um die verschiedenen Plateaus der Erzählung darzustellen, wobei die Erzählerin die Leser in immer tiefere Ungewissheit führt. Bei dem Versuch, den Verrat von damals zu beleuchten, wird deutlich, dass keine Antwort ganz gesichert ist und das eigene Leben nie vollständig ergründet werden kann. Diese deutsch-deutsche Geschichte ist zugleich eine Sinnsuche in einer präzise beschriebenen menschlichen und geschichtlichen Topographie - spannend und meisterhaft dargestellt.

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Tupolew 134, Antje Rávik Strubel

Lingua
Pubblicato
2004
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(Copertina rigida)
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3,4
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Lingua
Tedesco
Editore
Beck
Pubblicato
2004
Formato
Copertina rigida
Pagine
317
ISBN10
3406521835
ISBN13
9783406521836
Serie
Valutazione
3,35 su 5
Descrizione
In ihrem neuen Roman erzählt Antje Rávic Strubel von einer Flugzeugentführung und der schwierigen, vielleicht vergeblichen Suche nach der Wahrheit, inspiriert von einer realen Geschichte aus dem Jahr 1978. Damals wurde eine Tupolew 134 von zwei Bürgern der DDR auf dem Flug Danzig-Schönefeld nach West-Berlin entführt, eine unvorhergesehene Handlung zweier Menschen, die bei ihrer Republikflucht verraten wurden. Strubel entwickelt eine eigene Erzählung über Flucht, Verrat und Illegalität, beleuchtet die politischen Konsequenzen dieser Tat und thematisiert den Wunsch, das alte Leben hinter sich zu lassen, sowie das Unvermögen, vorgeprägten Lebensmustern zu entkommen. Sehnsucht und die Vergeblichkeit von Liebe außerhalb der Konvention werden ebenfalls behandelt. Der Roman spielt auf drei Zeitebenen: der Vorgeschichte der Flucht, der Gerichtsverhandlung am Flughafen Tempelhof und der Erinnerungsarbeit 25 Jahre später. Das Bild vom „Schacht“ wird verwendet, um die verschiedenen Plateaus der Erzählung darzustellen, wobei die Erzählerin die Leser in immer tiefere Ungewissheit führt. Bei dem Versuch, den Verrat von damals zu beleuchten, wird deutlich, dass keine Antwort ganz gesichert ist und das eigene Leben nie vollständig ergründet werden kann. Diese deutsch-deutsche Geschichte ist zugleich eine Sinnsuche in einer präzise beschriebenen menschlichen und geschichtlichen Topographie - spannend und meisterhaft dargestellt.