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Gott und Raum - Theologie der Weltgegenwart Gottes

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  • 624pagine
  • 22 ore di lettura

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Es ist eine Grundüberzeugung des glaubenden Menschen, dass Gott hier und jetzt in den Räumen und Beziehungen der Welt präsent ist. Der offenbare Gott ist räumlich und zeigt sich in konkreten Begegnungen an bestimmten Orten und Zeiten. Die Allgegenwart Gottes kann nicht mehr einfach theoretisch begründet werden; die Welt und die Menschenwelt sprechen nicht mehr offensichtlich von Gottes Gegenwart. Dennoch darf der Raum nicht ausgeschlossen werden, um die religiös erfahrene Gegenwart Gottes zu denken. Ulrich Beuttler rekonstruiert historische metaphysische Konzepte und entwickelt eine Beschreibung des Raumes, die die Erfahrung „Gott ist da“ ermöglicht. Im Dialog mit modernen Raumtheorien wird eine theologische Theorie des Raumes erarbeitet. Neben dem kosmischen und natürlichen Raum wird auch der gelebte Raum als spezifisch nachmetaphysisch-phänomenologischer Zugang behandelt, um die Rolle des Raumes für die Erfahrungen Gottes zu beleuchten. Die systematisch-theologische Doppelfrage lautet, wie der Raum im Kontext modernen Denkens so gedacht werden kann, dass die Gegenwart Gottes darin erfasst wird, und wie die Gegenwart Gottes so formuliert werden kann, dass sie auf moderne Raumbegriffe Bezug nimmt. Hierzu wird eine vielstellige theologische Phänomenologie des Raumes entwickelt, die eine komplexe Rede von der Gegenwart Gottes ermöglicht.

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Gott und Raum - Theologie der Weltgegenwart Gottes, Ulrich Beuttler

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Pubblicato
2010
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(Copertina rigida)
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Titolo
Gott und Raum - Theologie der Weltgegenwart Gottes
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2010
Formato
Copertina rigida
Pagine
624
ISBN10
3525564007
ISBN13
9783525564004
Serie
Descrizione
Es ist eine Grundüberzeugung des glaubenden Menschen, dass Gott hier und jetzt in den Räumen und Beziehungen der Welt präsent ist. Der offenbare Gott ist räumlich und zeigt sich in konkreten Begegnungen an bestimmten Orten und Zeiten. Die Allgegenwart Gottes kann nicht mehr einfach theoretisch begründet werden; die Welt und die Menschenwelt sprechen nicht mehr offensichtlich von Gottes Gegenwart. Dennoch darf der Raum nicht ausgeschlossen werden, um die religiös erfahrene Gegenwart Gottes zu denken. Ulrich Beuttler rekonstruiert historische metaphysische Konzepte und entwickelt eine Beschreibung des Raumes, die die Erfahrung „Gott ist da“ ermöglicht. Im Dialog mit modernen Raumtheorien wird eine theologische Theorie des Raumes erarbeitet. Neben dem kosmischen und natürlichen Raum wird auch der gelebte Raum als spezifisch nachmetaphysisch-phänomenologischer Zugang behandelt, um die Rolle des Raumes für die Erfahrungen Gottes zu beleuchten. Die systematisch-theologische Doppelfrage lautet, wie der Raum im Kontext modernen Denkens so gedacht werden kann, dass die Gegenwart Gottes darin erfasst wird, und wie die Gegenwart Gottes so formuliert werden kann, dass sie auf moderne Raumbegriffe Bezug nimmt. Hierzu wird eine vielstellige theologische Phänomenologie des Raumes entwickelt, die eine komplexe Rede von der Gegenwart Gottes ermöglicht.