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Auf der Suche nach J. D. Salinger

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Ian Hamilton stellt sich der Herausforderung, eine Biografie über einen Schriftsteller zu verfassen, der für seine zurückgezogene Lebensweise bekannt ist und in den letzten 30 Jahren nichts veröffentlicht hat. Hamilton durchläuft Salingers Leben und verwendet dabei ein störendes Element, indem er die Debatten zwischen sich und seinem "biografischen Alter Ego" festhält. Dieser halbherzige Versuch, die Natur der Biografie zu problematisieren, scheint die Lücken im Text zu entschuldigen, funktioniert jedoch nicht gut. Am Ende von "Auf der Suche nach J. D. Salinger" erfahren wir mehr über die Klage, die Hamiltons ersten Versuch, dieses Buch zu schreiben, ausgelöst hat. Diese bearbeitete Version ist nicht das Buch, das Hamilton ursprünglich produzieren wollte. Salingers Leben hat natürlich sein Interesse, aber wenn dieses Leben absichtlich die Öffentlichkeit meidet, um die Kunst zu fördern, die aus solch einer Askese entstehen kann, sollten wir uns dann nicht auf das geschaffene Werk konzentrieren? Die literarische Kritik ist unbeholfen und kompensiert weder die Mangel an Fakten noch das Fehlen von Einsicht oder echter Untersuchung von Salingers Schweigen. Hamiltons erstes Buch sollte den Titel "J. D. Salinger: Ein Schreibleben" tragen – er hätte sich darauf etwas näher konzentrieren sollen.

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Auf der Suche nach J. D. Salinger, Ian Hamilton

Lingua
Pubblicato
1989
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(Copertina rigida)
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3,7
Molto buono
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Titolo
Auf der Suche nach J. D. Salinger
Lingua
Tedesco
Editore
Limes
Pubblicato
1989
Formato
Copertina rigida
Pagine
287
ISBN10
3809022756
ISBN13
9783809022756
Serie
Prima pubblicazione
1988
Titolo originale
In Search of J.D. Salinger
Valutazione
3,7 su 5
Descrizione
Ian Hamilton stellt sich der Herausforderung, eine Biografie über einen Schriftsteller zu verfassen, der für seine zurückgezogene Lebensweise bekannt ist und in den letzten 30 Jahren nichts veröffentlicht hat. Hamilton durchläuft Salingers Leben und verwendet dabei ein störendes Element, indem er die Debatten zwischen sich und seinem "biografischen Alter Ego" festhält. Dieser halbherzige Versuch, die Natur der Biografie zu problematisieren, scheint die Lücken im Text zu entschuldigen, funktioniert jedoch nicht gut. Am Ende von "Auf der Suche nach J. D. Salinger" erfahren wir mehr über die Klage, die Hamiltons ersten Versuch, dieses Buch zu schreiben, ausgelöst hat. Diese bearbeitete Version ist nicht das Buch, das Hamilton ursprünglich produzieren wollte. Salingers Leben hat natürlich sein Interesse, aber wenn dieses Leben absichtlich die Öffentlichkeit meidet, um die Kunst zu fördern, die aus solch einer Askese entstehen kann, sollten wir uns dann nicht auf das geschaffene Werk konzentrieren? Die literarische Kritik ist unbeholfen und kompensiert weder die Mangel an Fakten noch das Fehlen von Einsicht oder echter Untersuchung von Salingers Schweigen. Hamiltons erstes Buch sollte den Titel "J. D. Salinger: Ein Schreibleben" tragen – er hätte sich darauf etwas näher konzentrieren sollen.