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Es gibt Geschichten, die viele lieber nicht in der Bibel sehen würden. Die Geschichte von Jephthah und seiner Tochter aus dem Buch der Richter ist eine davon. Es gibt kaum einen Prediger, der den Mut hat, sie seiner Gemeinde zu präsentieren. Die Urteile, die die Exegeten der vergangenen Jahrhunderte über Jephthah gefällt haben, könnten nicht widersprüchlicher sein. Wer oder was war dieser Richter aus Israel? Held des Glaubens oder Kindermörder, Täter oder Opfer, Sieger oder Verlierer? Oder war er vielleicht beides in einer Person? Kaum ein zweiter Text in der Bibel Israels konfrontiert diese Fragen in ihrer radikalen Natur und fordert seine Leser heraus, selbst nach Antworten zu suchen, nach einem Sinn in den scheinbar sinnlosen Ereignissen. In Jephthah und seiner Tochter begegnen wir dem Phänomen des Tragischen, das auch Lion Feuchtwanger in seinem letzten Roman von 1957 bewegend beschrieb und das den Leser, ob religiös oder nicht, niemals zur Ruhe kommen lässt.
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Jiftach und seine Tochter, Rüdiger Lux
- Lingua
- Pubblicato
- 2021
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- (In brossura)
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- Titolo
- Jiftach und seine Tochter
- Sottotitolo
- Eine biblische Tragödie
- Lingua
- Tedesco
- Autori
- Rüdiger Lux
- Editore
- Evangelische Verlagsansta
- Pubblicato
- 2021
- Formato
- In brossura
- Pagine
- 240
- ISBN10
- 3374067557
- ISBN13
- 9783374067558
- Serie
- Tag
- Saggistica
- Descrizione
- Es gibt Geschichten, die viele lieber nicht in der Bibel sehen würden. Die Geschichte von Jephthah und seiner Tochter aus dem Buch der Richter ist eine davon. Es gibt kaum einen Prediger, der den Mut hat, sie seiner Gemeinde zu präsentieren. Die Urteile, die die Exegeten der vergangenen Jahrhunderte über Jephthah gefällt haben, könnten nicht widersprüchlicher sein. Wer oder was war dieser Richter aus Israel? Held des Glaubens oder Kindermörder, Täter oder Opfer, Sieger oder Verlierer? Oder war er vielleicht beides in einer Person? Kaum ein zweiter Text in der Bibel Israels konfrontiert diese Fragen in ihrer radikalen Natur und fordert seine Leser heraus, selbst nach Antworten zu suchen, nach einem Sinn in den scheinbar sinnlosen Ereignissen. In Jephthah und seiner Tochter begegnen wir dem Phänomen des Tragischen, das auch Lion Feuchtwanger in seinem letzten Roman von 1957 bewegend beschrieb und das den Leser, ob religiös oder nicht, niemals zur Ruhe kommen lässt.