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Alkestis

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Sowohl eine kraftvolle Übersetzung eines der subtilsten und witzigsten Stücke von Euripides als auch eine völlig neue Interpretation, enthüllt diese Version die außergewöhnliche formale Schönheit und thematische Konzentration der Alkestis. Der Übersetzer präsentiert das Stück als ein Drama der menschlichen Existenz, das in der Tradition der griechischen Tragödie steht. Die Charaktere sind erkennbar menschlich und verkörpern zugleich maskierte Darstellungen menschlicher Zustände. Die Alkestis wird somit zu einer metaphysischen Tragikomödie, in der Admetos, der bisher ein Leben ohne Einschränkungen geführt hat, lernt, "sterbliche Gedanken" zu denken. Er erwirbt das Wissen um Grenzen – die Akzeptanz des Todes sowie die Pflicht zu leben – was, so Euripides, den Menschen bedeutungsvoll menschlich macht und ihn zu Mut und Mitgefühl fähig. Diese neue Interpretation argumentiert überzeugend, dass das Leiden den Menschen menschlich macht, während Befreiung egoistisch und kindisch macht. Nur der Mut, sowohl das Leben als auch den Tod zu akzeptieren, führt zur Verwirklichung der eigenen Menschlichkeit und im Fall von Alkestis zum Heldentum.

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Alkestis, Euripidés

Lingua
Pubblicato
2002
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(In brossura)
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Titolo
Alkestis
Lingua
Tedesco, Greco
Editore
Reclam
Pubblicato
2002
Formato
In brossura
Pagine
176
ISBN10
3150013372
ISBN13
9783150013373
Serie
Titolo originale
Alcestis
Valutazione
3,85 su 5
Descrizione
Sowohl eine kraftvolle Übersetzung eines der subtilsten und witzigsten Stücke von Euripides als auch eine völlig neue Interpretation, enthüllt diese Version die außergewöhnliche formale Schönheit und thematische Konzentration der Alkestis. Der Übersetzer präsentiert das Stück als ein Drama der menschlichen Existenz, das in der Tradition der griechischen Tragödie steht. Die Charaktere sind erkennbar menschlich und verkörpern zugleich maskierte Darstellungen menschlicher Zustände. Die Alkestis wird somit zu einer metaphysischen Tragikomödie, in der Admetos, der bisher ein Leben ohne Einschränkungen geführt hat, lernt, "sterbliche Gedanken" zu denken. Er erwirbt das Wissen um Grenzen – die Akzeptanz des Todes sowie die Pflicht zu leben – was, so Euripides, den Menschen bedeutungsvoll menschlich macht und ihn zu Mut und Mitgefühl fähig. Diese neue Interpretation argumentiert überzeugend, dass das Leiden den Menschen menschlich macht, während Befreiung egoistisch und kindisch macht. Nur der Mut, sowohl das Leben als auch den Tod zu akzeptieren, führt zur Verwirklichung der eigenen Menschlichkeit und im Fall von Alkestis zum Heldentum.