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Die erste Fassung des Goethe’schen Glanzstücks, die er mit Anfang Zwanzig parallel zu seinen »Leiden des jungen Werther« als Fragment erschuf, legte den Grundstein für sein lebenslanges Arbeiten an der Faust-Thematik. Unsere Neuausgabe folgt wort- und zeichengetreu dem von Erich Schmidt im Jahr 1887 veröffentlichten Abdruck der von Luise von Göchhausen angefertigten Abschrift. Diese ist die einzig noch erhaltene Fassung des Urfaust und sie enthält einige der Szenen, die dann später in Faust I eingearbeitet wurden. Im Urfaust sind viele Passagen noch gänzlich in Prosa verfasst, während in Faust I einzig die Szene »Trüber Tag. Feld« ohne Versform auskommt. Die kongenialen Illustrationen von F. W. Bernstein werden der jugendlichen Leichtigkeit dieser ersten aller Faust-Fassungen besonders gerecht. „Mit fast kindlicher Klarheit, voller Respekt, aber frei und angstlos begegnet Bernstein dem Genie, als ob er sagen wollte: ‚Du, so hab ich Dich verstanden - aber schämen brauche und werde ich mich nicht.‘ […] Dem ‚Urfaust‘ wird die akademische Exklusivität genommen, man schaut und traut sich plötzlich wieder, sich auch hinzustellen und fröhlich dem Genie die Stirn zu bieten“ (literaturkritik.de). Fester Einband. Leinen mit Lesebändchen.

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Titolo
Urfaust.
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2022
Formato
Copertina rigida
ISBN10
3963181346
ISBN13
9783963181344
Serie
Prima pubblicazione
1832
Titolo originale
Faust
Valutazione
4 su 5
Descrizione
Die erste Fassung des Goethe’schen Glanzstücks, die er mit Anfang Zwanzig parallel zu seinen »Leiden des jungen Werther« als Fragment erschuf, legte den Grundstein für sein lebenslanges Arbeiten an der Faust-Thematik. Unsere Neuausgabe folgt wort- und zeichengetreu dem von Erich Schmidt im Jahr 1887 veröffentlichten Abdruck der von Luise von Göchhausen angefertigten Abschrift. Diese ist die einzig noch erhaltene Fassung des Urfaust und sie enthält einige der Szenen, die dann später in Faust I eingearbeitet wurden. Im Urfaust sind viele Passagen noch gänzlich in Prosa verfasst, während in Faust I einzig die Szene »Trüber Tag. Feld« ohne Versform auskommt. Die kongenialen Illustrationen von F. W. Bernstein werden der jugendlichen Leichtigkeit dieser ersten aller Faust-Fassungen besonders gerecht. „Mit fast kindlicher Klarheit, voller Respekt, aber frei und angstlos begegnet Bernstein dem Genie, als ob er sagen wollte: ‚Du, so hab ich Dich verstanden - aber schämen brauche und werde ich mich nicht.‘ […] Dem ‚Urfaust‘ wird die akademische Exklusivität genommen, man schaut und traut sich plötzlich wieder, sich auch hinzustellen und fröhlich dem Genie die Stirn zu bieten“ (literaturkritik.de). Fester Einband. Leinen mit Lesebändchen.