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Die Geschwister Oppermann

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Der Roman schildert das Schicksal einer jüdischen Familie in Berlin zu Beginn der nationalsozialistischen Barbarei. Gustav Oppermann feiert seinen 50. Geburtstag in der Hoffnung auf ein Abklingen der völkischen Bewegung. Doch nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler eskaliert die Gewalt gegen Juden. Die Menschenwürde wird allgegenwärtig mit Füßen getreten. Die Charaktere reagieren unterschiedlich auf die Bedrohung: Gustav engagiert sich im Widerstand und stirbt in einem Konzentrationslager. Martin, sein Geschäftspartner, ignoriert die Demütigungen und verwandelt das jüdische Geschäft in ein deutsches Möbelhaus, um Vorteile zu ziehen. Liselotte, seine Frau, schämt sich, Deutsche zu sein, während ihr halbjüdischer Sohn Berthold lieber den Tod wählt, als seine Überzeugungen zu verleugnen. Liselottes Bruder steht zu seinen linken Freunden und opponiert gegen die Regierung. Rektor Francois versucht zunächst, sich mit dem neuen Regime zu arrangieren, erkennt jedoch bald, dass er dies nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Der Roman zeigt, dass die Emigration für viele Juden die einzige Rettung war und beleuchtet die bedrückende Wahrheit, dass die unmenschlichen Praktiken der Nationalsozialisten bereits nach der Machtergreifung Hitlers bekannt waren und die Entwicklung klar erkennbar war.

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Die Geschwister Oppermann, Lion Feuchtwanger

Lingua
Pubblicato
1982
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(In brossura)
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Molto buono
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Lingua
Tedesco
Pubblicato
1982
Formato
In brossura
ISBN10
3596222915
ISBN13
9783596222919
Valutazione
4,15 su 5
Descrizione
Der Roman schildert das Schicksal einer jüdischen Familie in Berlin zu Beginn der nationalsozialistischen Barbarei. Gustav Oppermann feiert seinen 50. Geburtstag in der Hoffnung auf ein Abklingen der völkischen Bewegung. Doch nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler eskaliert die Gewalt gegen Juden. Die Menschenwürde wird allgegenwärtig mit Füßen getreten. Die Charaktere reagieren unterschiedlich auf die Bedrohung: Gustav engagiert sich im Widerstand und stirbt in einem Konzentrationslager. Martin, sein Geschäftspartner, ignoriert die Demütigungen und verwandelt das jüdische Geschäft in ein deutsches Möbelhaus, um Vorteile zu ziehen. Liselotte, seine Frau, schämt sich, Deutsche zu sein, während ihr halbjüdischer Sohn Berthold lieber den Tod wählt, als seine Überzeugungen zu verleugnen. Liselottes Bruder steht zu seinen linken Freunden und opponiert gegen die Regierung. Rektor Francois versucht zunächst, sich mit dem neuen Regime zu arrangieren, erkennt jedoch bald, dass er dies nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Der Roman zeigt, dass die Emigration für viele Juden die einzige Rettung war und beleuchtet die bedrückende Wahrheit, dass die unmenschlichen Praktiken der Nationalsozialisten bereits nach der Machtergreifung Hitlers bekannt waren und die Entwicklung klar erkennbar war.