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Die Deutschen und das Grundgesetz

Geschichte und Grenzen unserer Verfassung

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Brauchen wir eine neue Verfassung? Das Grundgesetz spiegelt unsere Geschichte wider, verbindet die heutige Demokratie mit ihren Wurzeln in der Freiheits- und Einheitsbewegung des 19. Jahrhunderts und formuliert Lehren aus dem Niedergang der Weimarer Demokratie sowie den Erfahrungen zweier Diktaturen. Zunehmend stößt es jedoch an Grenzen und erweckt den Eindruck, dass der Verfassungsstaat die Realitäten des 21. Jahrhunderts nur teilweise erfasst. Bei Inkrafttreten im Mai 1949 diente es als Übergangslösung zur schnellen Regierungsfähigkeit und Etablierung der Demokratie. Sechzig Jahre später ist Deutschland unter dem Grundgesetz wiedervereinigt, und es galt als Erfolgsgeschichte. Doch das Bild der Verfassung wandelt sich: Selbstzufriedenheit weicht Zweifeln an der Zukunftsfähigkeit großer Teile des Grundgesetzes. Mit der europäischen Integration und dem Verschwimmen territorialer Grenzen stellen neue Herausforderungen wie Terrorismus die Grundrechte in Frage. Anlässlich des 60. Geburtstags des Grundgesetzes erzählen die Autoren die Geschichte unserer Verfassung und beleuchten die historischen Bedingungen, die ihre Notwendigkeit und Entstehung prägten, sowie ihre Stärken und Schwächen. Das Buch bietet keine trockene Auflistung von Paragraphen, sondern vermittelt Verfassungsgeschichte als lebendigen Prozess, der eng mit politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen verknüpft ist.

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Die Deutschen und das Grundgesetz, Maximilian Steinbeis, Marion Detjen, Stephan Detjen

Lingua
Pubblicato
2009
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(Copertina rigida)
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Titolo
Die Deutschen und das Grundgesetz
Sottotitolo
Geschichte und Grenzen unserer Verfassung
Lingua
Tedesco
Editore
Pantheon
Pubblicato
2009
Formato
Copertina rigida
Pagine
394
ISBN10
3570550842
ISBN13
9783570550847
Serie
Descrizione
Brauchen wir eine neue Verfassung? Das Grundgesetz spiegelt unsere Geschichte wider, verbindet die heutige Demokratie mit ihren Wurzeln in der Freiheits- und Einheitsbewegung des 19. Jahrhunderts und formuliert Lehren aus dem Niedergang der Weimarer Demokratie sowie den Erfahrungen zweier Diktaturen. Zunehmend stößt es jedoch an Grenzen und erweckt den Eindruck, dass der Verfassungsstaat die Realitäten des 21. Jahrhunderts nur teilweise erfasst. Bei Inkrafttreten im Mai 1949 diente es als Übergangslösung zur schnellen Regierungsfähigkeit und Etablierung der Demokratie. Sechzig Jahre später ist Deutschland unter dem Grundgesetz wiedervereinigt, und es galt als Erfolgsgeschichte. Doch das Bild der Verfassung wandelt sich: Selbstzufriedenheit weicht Zweifeln an der Zukunftsfähigkeit großer Teile des Grundgesetzes. Mit der europäischen Integration und dem Verschwimmen territorialer Grenzen stellen neue Herausforderungen wie Terrorismus die Grundrechte in Frage. Anlässlich des 60. Geburtstags des Grundgesetzes erzählen die Autoren die Geschichte unserer Verfassung und beleuchten die historischen Bedingungen, die ihre Notwendigkeit und Entstehung prägten, sowie ihre Stärken und Schwächen. Das Buch bietet keine trockene Auflistung von Paragraphen, sondern vermittelt Verfassungsgeschichte als lebendigen Prozess, der eng mit politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen verknüpft ist.