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INÂRAH - 6: Die Entstehung einer Weltreligion II

Von der koranischen Bewegung zum Frühislam

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Die Autoren analysieren die Anfänge des Islam anhand überprüfbarer Quellen, um ein realistisches Bild der damaligen Zeit zu erhalten. Der Koran spielt dabei eine zentrale Rolle, da er aus den Kreisen seiner Produzenten und Anhänger um das Jahr 800 zur eigenständigen Religion wurde. Die bisherige Fokussierung auf die ersten drei bis vier Jahrhunderte islamischer Zeitrechnung wird erweitert, da die intensive Quellenanalyse zeigt, dass viele Merkmale des Islam erst später ausgeprägt wurden. Erst seit Saladin kann von dem sunnitischen Islam gesprochen werden, wie wir ihn heute kennen. Die Untersuchung zeitgenössischer Quellen – darunter Koran, Münzen, Inschriften, archäologische Funde, Literatur und Sprachgeschichte – offenbart, dass die „reale“ Geschichte oft von den späteren islamischen Legenden abweicht. Diese Legenden sind retrospektive Konstruktionen einer „heiligen Geschichte“, die den kritischen Methoden der Geschichtswissenschaft nicht standhalten. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Geschichte des Islam in vielen Aspekten anders verlaufen ist, als in der „fachwissenschaftlichen“ Literatur und im Internet verbreitet wird.

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INÂRAH - 6: Die Entstehung einer Weltreligion II, Volker Popp, Markus Groß, Karl Heinz Ohlig

Lingua
Pubblicato
2010
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(Copertina rigida)
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Titolo
INÂRAH - 6: Die Entstehung einer Weltreligion II
Sottotitolo
Von der koranischen Bewegung zum Frühislam
Editore
Schiler
Pubblicato
2010
Formato
Copertina rigida
Pagine
813
ISBN10
3899303458
ISBN13
9783899303452
Serie
Valutazione
2,75 su 5
Descrizione
Die Autoren analysieren die Anfänge des Islam anhand überprüfbarer Quellen, um ein realistisches Bild der damaligen Zeit zu erhalten. Der Koran spielt dabei eine zentrale Rolle, da er aus den Kreisen seiner Produzenten und Anhänger um das Jahr 800 zur eigenständigen Religion wurde. Die bisherige Fokussierung auf die ersten drei bis vier Jahrhunderte islamischer Zeitrechnung wird erweitert, da die intensive Quellenanalyse zeigt, dass viele Merkmale des Islam erst später ausgeprägt wurden. Erst seit Saladin kann von dem sunnitischen Islam gesprochen werden, wie wir ihn heute kennen. Die Untersuchung zeitgenössischer Quellen – darunter Koran, Münzen, Inschriften, archäologische Funde, Literatur und Sprachgeschichte – offenbart, dass die „reale“ Geschichte oft von den späteren islamischen Legenden abweicht. Diese Legenden sind retrospektive Konstruktionen einer „heiligen Geschichte“, die den kritischen Methoden der Geschichtswissenschaft nicht standhalten. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Geschichte des Islam in vielen Aspekten anders verlaufen ist, als in der „fachwissenschaftlichen“ Literatur und im Internet verbreitet wird.