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Krieg im Kaukasus

Die kaukasische Prosa - Neuübersetzung von Rosemarie Tietze

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Vom Leben auf dem Landgut der Familie gelangweilt, begleitete der junge Lew Tolstoi 1851 seinen ältesten Bruder Nikolai in den Kaukasus, wo er als Fähnrich an Kämpfen teilnahm und verwundet wurde. In der Region, die seit Jahrzehnten von Kriegen des russischen Imperiums geprägt war, beschreibt Tolstoi die Tragödie aus verschiedenen Perspektiven: von russischen Soldaten, die ein tschetschenisches Dorf zerstören, bis zu den untröstlichen Überlebenden in den Trümmern ihrer Behausungen. Mit scharfer Beobachtungsgabe und ethnographischem Blick schildert er die Faszination der russischen Abenteurer für die stolze Schönheit und Unbezwingbarkeit der Bergbewohner, während sie an der Fremdheit ihres Lebens scheitern. Obwohl Tolstoi kein Werk mit dem Titel „Krieg im Kaukasus“ verfasst hat, beschäftigt er sich ein Leben lang mit der Region. Der Band zeigt den frühen und späten Tolstoi, von der nüchternen Prosa in „Überfall“ und „Holzschlag“ bis zu den farbigen Erzählungen in „Kosaken“ und dem mündlichen Duktus in „Gefangener im Kaukasus“. In Rosemarie Tietzes Neuübersetzung werden diese Werke erstmals in ihrer stilistischen Bandbreite und ihrem sprachlichen Reichtum erlebbar.

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Krieg im Kaukasus, Leone Tolstoi, Rosemarie Tietze

Lingua
Pubblicato
2018
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(Copertina rigida)
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Titolo
Krieg im Kaukasus
Sottotitolo
Die kaukasische Prosa - Neuübersetzung von Rosemarie Tietze
Lingua
Tedesco
Editore
Suhrkamp
Pubblicato
2018
Formato
Copertina rigida
Pagine
590
ISBN10
3518428365
ISBN13
9783518428368
Serie
Valutazione
3,8 su 5
Descrizione
Vom Leben auf dem Landgut der Familie gelangweilt, begleitete der junge Lew Tolstoi 1851 seinen ältesten Bruder Nikolai in den Kaukasus, wo er als Fähnrich an Kämpfen teilnahm und verwundet wurde. In der Region, die seit Jahrzehnten von Kriegen des russischen Imperiums geprägt war, beschreibt Tolstoi die Tragödie aus verschiedenen Perspektiven: von russischen Soldaten, die ein tschetschenisches Dorf zerstören, bis zu den untröstlichen Überlebenden in den Trümmern ihrer Behausungen. Mit scharfer Beobachtungsgabe und ethnographischem Blick schildert er die Faszination der russischen Abenteurer für die stolze Schönheit und Unbezwingbarkeit der Bergbewohner, während sie an der Fremdheit ihres Lebens scheitern. Obwohl Tolstoi kein Werk mit dem Titel „Krieg im Kaukasus“ verfasst hat, beschäftigt er sich ein Leben lang mit der Region. Der Band zeigt den frühen und späten Tolstoi, von der nüchternen Prosa in „Überfall“ und „Holzschlag“ bis zu den farbigen Erzählungen in „Kosaken“ und dem mündlichen Duktus in „Gefangener im Kaukasus“. In Rosemarie Tietzes Neuübersetzung werden diese Werke erstmals in ihrer stilistischen Bandbreite und ihrem sprachlichen Reichtum erlebbar.