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Leopold Ullstein

Liberaler und Medienrevolutionär

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200. Geburtstag am 6. September 2026 Leopold Ullstein (1826–1899) ist eine der wichtigsten Verlegerpersönlichkeiten in der deutschen Mediengeschichte. Als Begründer des nach ihm benannten Zeitungs-, Zeitschriften- und Buchverlags in Berlin steht er für kreativen und erfolgreichen Journalismus, aber genauso für Unternehmergeist und Führungsstärke. Ullstein, der aus einer jüdischen Papierhändlerfamilie im fränkischen Fürth stammte, machte sich außerdem einen Namen als liberal denkender und sozial eingestellter Demokrat. Er attackierte Bismarcks Politik und kümmerte sich einige Jahre als Stadtverordneter um die Belange Berlins. Als Leopold Ullstein ins Mediengeschäft einstieg, war er bereits 50 Jahre alt. Schnell stellte sich der Erfolg ein, er war aber klug genug, seine fünf Söhne früh einzubeziehen. Er übertrug ihnen verantwortungsvolle Aufgaben und tauschte sich mit ihnen aus – auch in dieser Hinsicht war er für seine Zeit modern.

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Leopold Ullstein, Lars Broder Keil

Lingua
Pubblicato
2026
Rilegatura
(In brossura)
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Titolo
Leopold Ullstein
Sottotitolo
Liberaler und Medienrevolutionär
Lingua
Tedesco
Formato
In brossura
Pagine
80
ISBN13
9783955657994
Serie
Descrizione
200. Geburtstag am 6. September 2026 Leopold Ullstein (1826–1899) ist eine der wichtigsten Verlegerpersönlichkeiten in der deutschen Mediengeschichte. Als Begründer des nach ihm benannten Zeitungs-, Zeitschriften- und Buchverlags in Berlin steht er für kreativen und erfolgreichen Journalismus, aber genauso für Unternehmergeist und Führungsstärke. Ullstein, der aus einer jüdischen Papierhändlerfamilie im fränkischen Fürth stammte, machte sich außerdem einen Namen als liberal denkender und sozial eingestellter Demokrat. Er attackierte Bismarcks Politik und kümmerte sich einige Jahre als Stadtverordneter um die Belange Berlins. Als Leopold Ullstein ins Mediengeschäft einstieg, war er bereits 50 Jahre alt. Schnell stellte sich der Erfolg ein, er war aber klug genug, seine fünf Söhne früh einzubeziehen. Er übertrug ihnen verantwortungsvolle Aufgaben und tauschte sich mit ihnen aus – auch in dieser Hinsicht war er für seine Zeit modern.