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Neue Enzyklopädie

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  • 344pagine
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Elusiv, ungreifbar, frivol und mutig wie Odysseus, ist Savinio ein Flüchtling, ein Märchenerzähler, ein Exilant, ein Fremder: diese überfüllte Neue Enzyklopädie ist ein trostlos einsames, glücklich einsames Buch. Heiterkeit und Angst verfolgen den Flüchtling, drängen ihn, wollen, dass er erzählt. Unendlich, von Stimme zu Stimme, von Giostra zu Libertà, von San Sebastiano zu Travestimento, schweift der Enzyklopädist umher. Sein Universum ist discontinuierlich, ohne Anlegestellen, vor allem ohne Ziel. Das Kosmos wird niemals gefunden, die Bedeutung wird niemals ergründet. Es gibt keine Tiefe, sondern nur eine unendliche Reihe von Oberflächen. Die Welt ist eine glatte Haut, die andere glatte Häute verbirgt: bis ins Unendliche ... Prosateur einer Mobilität, einer Anmut, einer außergewöhnlichen Zärtlichkeit, kehrt dieser surreale Klassiker, zwischen Apollinaire, Anassagora und Agnolo Firenzuola, in unsere Literatur zurück, in diesem langsamen Elend des späten 20. Jahrhunderts, mit seiner provokativen Dimension und zugleich seiner Sanftheit, der empörenden Zartheit seines Schriftstellergestes.

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Neue Enzyklopädie, Alberto Savinio

Lingua
Pubblicato
1983
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(Copertina rigida)
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Lingua
Tedesco
Editore
Insel
Pubblicato
1983
Formato
Copertina rigida
Pagine
344
ISBN10
3458140891
ISBN13
9783458140894
Serie
Valutazione
3 su 5
Descrizione
Elusiv, ungreifbar, frivol und mutig wie Odysseus, ist Savinio ein Flüchtling, ein Märchenerzähler, ein Exilant, ein Fremder: diese überfüllte Neue Enzyklopädie ist ein trostlos einsames, glücklich einsames Buch. Heiterkeit und Angst verfolgen den Flüchtling, drängen ihn, wollen, dass er erzählt. Unendlich, von Stimme zu Stimme, von Giostra zu Libertà, von San Sebastiano zu Travestimento, schweift der Enzyklopädist umher. Sein Universum ist discontinuierlich, ohne Anlegestellen, vor allem ohne Ziel. Das Kosmos wird niemals gefunden, die Bedeutung wird niemals ergründet. Es gibt keine Tiefe, sondern nur eine unendliche Reihe von Oberflächen. Die Welt ist eine glatte Haut, die andere glatte Häute verbirgt: bis ins Unendliche ... Prosateur einer Mobilität, einer Anmut, einer außergewöhnlichen Zärtlichkeit, kehrt dieser surreale Klassiker, zwischen Apollinaire, Anassagora und Agnolo Firenzuola, in unsere Literatur zurück, in diesem langsamen Elend des späten 20. Jahrhunderts, mit seiner provokativen Dimension und zugleich seiner Sanftheit, der empörenden Zartheit seines Schriftstellergestes.