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Aufstieg und Fall des VdU

Briefe und Protokolle aus privaten Nachlässen 1948-1955

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  • 346pagine
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Der Verband der Unabhängigen (VdU), die Vorgängerpartei der FPÖ, hat kein Archiv hinterlassen. Seine Überlieferung muss aus vielen Mosaiksteinchen rekonstruiert werden, aus den privaten Nachlässen seiner führenden Vertreter, von den Gedächtnisprotokollen Karl Hartlebs, des Vizekanzlers der 1. Republik, bis zu den stenographischen Notizen des Salzburger Langzeit-Obmannes Gustav Zeillinger. Der VdU war ein lockerer Verband, organisatorisch und weltanschaulich. Sein Gründer, Herbert Alois Kraus, wollte keine klassische Lagerpartei, sondern eine breitgefächerte Reformbewegung ins Leben rufen – und stand mit diesem Konzept von Anfang an im Zentrum lebhafter Kontroversen. Die Korrespondenzen des FPÖ-Gründers Anton Reinthaller belegen, wie sehr auch die Wirtschaft am Schicksal des „Dritten Lagers“ Anteil nahm – und sich 1955 schließlich gegen Kraus entschied.

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Aufstieg und Fall des VdU, Lothar Höbelt

Lingua
Pubblicato
2015
Rilegatura
(Copertina rigida)
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Titolo
Aufstieg und Fall des VdU
Sottotitolo
Briefe und Protokolle aus privaten Nachlässen 1948-1955
Lingua
Tedesco
Editore
Böhlau
Pubblicato
2015
Formato
Copertina rigida
Pagine
346
ISBN10
3205796349
ISBN13
9783205796343
Serie
Descrizione
Der Verband der Unabhängigen (VdU), die Vorgängerpartei der FPÖ, hat kein Archiv hinterlassen. Seine Überlieferung muss aus vielen Mosaiksteinchen rekonstruiert werden, aus den privaten Nachlässen seiner führenden Vertreter, von den Gedächtnisprotokollen Karl Hartlebs, des Vizekanzlers der 1. Republik, bis zu den stenographischen Notizen des Salzburger Langzeit-Obmannes Gustav Zeillinger. Der VdU war ein lockerer Verband, organisatorisch und weltanschaulich. Sein Gründer, Herbert Alois Kraus, wollte keine klassische Lagerpartei, sondern eine breitgefächerte Reformbewegung ins Leben rufen – und stand mit diesem Konzept von Anfang an im Zentrum lebhafter Kontroversen. Die Korrespondenzen des FPÖ-Gründers Anton Reinthaller belegen, wie sehr auch die Wirtschaft am Schicksal des „Dritten Lagers“ Anteil nahm – und sich 1955 schließlich gegen Kraus entschied.