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Nietzsche und das Christentum

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Karl Jaspers, einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts, betrachtete das Werk Friedrich Nietzsches als das bedeutendste philosophische Ereignis in Deutschland nach dem Abschluss der klassischen Phase der deutschen Philosophie. Neben einer umfangreichen Monografie über Nietzsche setzte sich Jaspers in mehreren weiteren Arbeiten mit dessen Denken auseinander. Dazu gehört auch seine 1938 gehaltene Vorlesung "Nietzsche und das Christentum", die er 1946 für die Buchausgabe überarbeitete. Jaspers thematisiert darin eine der umstrittensten Komponenten von Nietzsches Denken – seine Kritik am Christentum, die auf seiner bekannten Ausgangsthese "Gott ist tot" basiert. Jaspers' Schlussfolgerungen, die auch durch die weitere Entwicklung des europäischen religiös-philosophischen und theologischen Denkens nicht in Frage gestellt wurden, gewinnen gerade in der gegenwärtigen spätmodernen Zeit, die von tiefen Erschütterungen der grundlegenden Säulen der europäischen Kultur geprägt ist, besondere Aktualität.

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Nietzsche und das Christentum, Karl Jaspers

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2011
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Sottotitolo
Mit Volltextlesung als MP3-Download von Axel Grube
Lingua
Tedesco
Editore
Onomato
Pubblicato
2011
Pagine
129
ISBN10
3942864037
ISBN13
9783942864039
Serie
Prima pubblicazione
1946
Titolo originale
Nietzsche und das Christentum
Valutazione
4,1 su 5
Descrizione
Karl Jaspers, einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts, betrachtete das Werk Friedrich Nietzsches als das bedeutendste philosophische Ereignis in Deutschland nach dem Abschluss der klassischen Phase der deutschen Philosophie. Neben einer umfangreichen Monografie über Nietzsche setzte sich Jaspers in mehreren weiteren Arbeiten mit dessen Denken auseinander. Dazu gehört auch seine 1938 gehaltene Vorlesung "Nietzsche und das Christentum", die er 1946 für die Buchausgabe überarbeitete. Jaspers thematisiert darin eine der umstrittensten Komponenten von Nietzsches Denken – seine Kritik am Christentum, die auf seiner bekannten Ausgangsthese "Gott ist tot" basiert. Jaspers' Schlussfolgerungen, die auch durch die weitere Entwicklung des europäischen religiös-philosophischen und theologischen Denkens nicht in Frage gestellt wurden, gewinnen gerade in der gegenwärtigen spätmodernen Zeit, die von tiefen Erschütterungen der grundlegenden Säulen der europäischen Kultur geprägt ist, besondere Aktualität.