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Wilhelm Genazino

    22 gennaio 1943 – 12 dicembre 2018

    Wilhelm Genazino è stato un giornalista e autore tedesco la cui opera approfondisce le peculiarità della vita quotidiana. Ha catturato magistralmente le assurdità dell'esistenza moderna con leggerezza e distacco ironico. La scrittura di Genazino è caratterizzata da acute intuizioni sulla psiche umana e da commenti sociali. Il suo distintivo stile narrativo offre una prospettiva unica sulla vita contemporanea.

    Wilhelm Genazino
    Istanbul
    Der Fleck, die Jacke, die Zimmer, der Schmerz
    Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze
    Das Buch der Bücher von Peter Altenberg. Band 1-3.
    Il collaudatore di scarpe
    Narratori della Fenice: La stupidità dell'amore
    • Der Traum des Beobachters

      Aufzeichnungen 1972–2018

      • 464pagine
      • 17 ore di lettura

      Notizen eines großen Schriftstellers und Flaneurs – ein einzigartiger Einblick in Wilhelm Genazinos Sprach- und Romanwerkstatt Seine Wohnung verließ Wilhelm Genazino nie ohne Stift und Papier. Alles, was sich in Worte fassen ließ, schrieb er auf. Jahrzehntelang tippte er seine Beobachtungen von unterwegs akribisch ab, aus Furcht, eines Tages könnte ihn das Schreiben selbst verlassen. So entstand ein „Materialcontainer„, in dem sich Leben und Fiktion, Ideen und Träume unauflöslich vermischen. Die bislang unbekannten Notizen sind ein Schlüssel zu seinem Werk und lesen sich wie ein unendlicher Genazino-Roman. Sie zeigen den Autor als verzweifelten Glückssucher, als hochsensiblen Zeitzeugen und funkelnden Aphoristiker. „Es ist ein großes Erlebnis, wenn das Vergnügen bis in die Details geht.“

      Der Traum des Beobachters2023
      4,0
    • In seinen Heidelberger Poetikvorlesungen nähert sich Wilhelm Genazino dem eigenen Schreiben über die auch seinen Romanhelden stets innewohnende Überempfindlichkeit und damit deren Angst vor der Penetranz des Wirklichen. Thematisiert wird weiterhin die Sehnsucht nach dem vermissten Zuhause als "verschwundene und doch nicht verlorene Heimat" und schließlich die über allem Schreiben stehende Frage nach der richtigen Form oder "wie etwas in die Welt tritt". Die Poetikvorlesungen erscheinen posthum aus dem im Deutschen Literaturarchiv in Marbach befindlichen Nachlass des 2018 verstorbenen Autors.

      Die Angst vor der Penetranz des Wirklichen2020
    • Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze

      Roman

      • 176pagine
      • 7 ore di lettura

      Über Liebe und Mütter, Ehe und Ehemalige Liebe und Ehe sind ein kompliziertes Geschäft. Die Bilanz ist oft nur mittelmäßig. Muss man es einfach nur häufiger versuchen? Oder gleichzeitig? Oder gründlicher über die eigene Mutter nachdenken? Steckt in der »Ehefrau« nicht von Anfang an die »Ehemalige«, das einzig authentische Überbleibsel jeder Ehe? Wilhelm Genazinoerzählt von einem philosophischen Helden, der beim verschärften Nachdenken jede Sicherheit verliert.

      Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze2018
      4,5
    • Außer uns spricht niemand über uns

      Roman

      • 154pagine
      • 6 ore di lettura

      »Genazino macht glücklich.« Anne Haeming in ›Spiegel Online‹ Manchmal kann Carola ihren Partner einfach nicht mehr ertragen. Der gescheiterte Schauspieler, vom Leben überfordert, hat sich in einer bequemen Mittelmäßigkeit eingerichtet und fühlt sich ganz wohl in seiner Rolle als Beobachter. Nicht einmal ihre Entscheidung, sich von ihm zu trennen, vermag ihn richtig zu erschüttern. Überraschenderweise findet sich Carolas Mutter bereit, dem Verlassenen zur Seite zu stehen. Aber will der überhaupt gerettet werden?

      Außer uns spricht niemand über uns2016
      3,1
    • Freiheit und Verantwortung

      95 Thesen heute

      • 241pagine
      • 9 ore di lettura

      Freiheit und Verantwortung?! Zum Jubiläumsjahr des Thesenanschlags zuWittenberg versammelt dieses Buch 95 prägnante Thesen für unsere Zeit. Thesen zu Gesellschaft und Familie, zum Sozialwesen, zu Wissenschaftund Bildung, zu Migration, Kunst und Literatur, zur Religion – und auch zu»Freiheit und Verantwortung« heute. Martin Luther schrieb, dass derMensch einerseits »ein freier Herr über alle Dinge und niemandem untertan« und andererseits »ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermannuntertan« sei. In diesem Spannungsfeld, auf heute bezogen, bewegensich die Beiträge, die sich an die Reformation anlehnen können, aber nichtmüssen.

      Freiheit und Verantwortung2016
      3,0
    • Marbacherkatalog - 88: Die Seele

      Die Dauerausstellung im Literaturmusuem der Moderne

      • 429pagine
      • 16 ore di lettura

      Vorwort von Heike Gfrereis und Ulrich Raulff Eine Marbacher Marginalie von Hans Magnus Enzensberger ZEITLICHKEIT Karl Heinz Bohrer Die Zeitlichkeit der modernen Literatur Ulrike Draesner Das Zeit-Erzählen BILDLICHKEIT Horst Bredekamp Die Bruderschaft von Schrift und Bild ÖRTLICHKEIT Wilhelm Genazino Exklusive Trivialität. Benn, Horváth und Weiss in ihren Sehnsuchtsräumen SE(E)LIGKEIT Hans Ulrich Gumbrecht Vom beseelenden Hauch der Literatur Heike Gfrereis Die Ausstellung Das virtuelle Literaturmuseum des 21. Jahrhnderts

      Marbacherkatalog - 88: Die Seele2015
    • Tarzan am Main

      Spaziergänge in der Mitte Deutschlands

      • 140pagine
      • 5 ore di lettura

      Poetische Lokalrunde durch Frankfurt Wer Deutschland sehen will, fährt nach Berlin oder München, auch an den Rhein. Aber liegt das wirkliche Deutschland nicht ganz woanders? Dort, wo man keine Stadtrundfahrten macht? Wilhelm Genazino hat sich auf den Weg gemacht, die unansehnliche, aber wirkliche Mitte Deutschlands zu erkunden: Frankfurt am Main mit seinen tristen Einkaufsstraßen und gleichförmigen Vororten, schummrigen Fußgängerunterführungen und grauen Kiosken. Zugleich rekonstruiert er voller Witz seinen eigenen Weg durch Frankfurt – als stiller, aufmerksamer Beobachter einer gewöhnlichen Stadt, die exotischer ist als die Ferne, die inzwischen jeder kennt.

      Tarzan am Main2014
    • Leise singende Frauen

      Roman

      • 178pagine
      • 7 ore di lettura

      Der Protagonist durchstreift die Stadt auf der Suche nach einem verlorenen, geliebten Gegenstand, der für ihn von großer Bedeutung ist. Stattdessen entdeckt er andere, oft übersehene Objekte, die ihm vorübergehend Trost spenden und zu Fetischen werden. Diese Wanderung wird zu einer Reise der Entdeckung, bei der er die verborgenen poetischen Ereignisse des Alltagslebens aufspürt. Wilhelm Genazinos Roman bietet eine eindringliche Poetik, die die Schönheit der alltäglichen Erfahrungen in kraftvollen Bildern einfängt.

      Leise singende Frauen2014
    • Die Stadt als poetische Fundgrube Ein Marmorei, eine Vogelfeder, die Zellophanverpackung einer Zigarettenschachtel – den aufmerksamen Blicken des Mannes, der durch die Straßen streift, bleibt nichts verborgen. Eigentlich war er aufgebrochen, einen verloren gegangenen Gegenstand zu suchen. Stattdessen entdeckt er, ein Fremdling im Alltag, andere, scheinbar vollkommen unauffällige Dinge, die seine Aufmerksamkeit fesseln und aus denen sich ihm ganze Geschichten erschließen. Mit kindlichem Staunen, einem ausgeprägten Sinn für das Abseitige und einer präzisen Beobachtungsgabe gelangt er zu ungewöhnlichen Einsichten.

      Leise singende Frauen2014
      2,5
    • Bei Regen im Saal

      • 160pagine
      • 6 ore di lettura

      Das Leben ist eine schwierige Sache, aber noch schwieriger ist die Liebe. Man hat nicht nur mit den eigenen Ansprüchen zu tun, sondern auch noch mit denen der Frau. Und die will eines Tages nicht mehr zusehen, wie der promovierte Philosoph und Provinzblattredakteur an ihrer Seite sich selbst ins Abseits manövriert. So überrascht es den Mann nicht, dass er sich eines Tages seinen Kram aus Sonjas Wohnung abholen soll und ihre Hochzeitsanzeige findet. Aber auch die Normalität ist keine Rettung, denn ein ordnungsgemäßer Ehemann macht Sonjas Leben zwar ordentlicher, aber auch unendlich langweiliger. Ein Happy End im Abseits – sollte man das für möglich halten?

      Bei Regen im Saal2014
      3,5