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Der Einzelgänger

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Der Erzähler des Romans, in dem der Autor seine inneren Dämonen reflektiert, glaubt, dass es mit fünfunddreißig Jahren Zeit ist, sich zurückzuziehen. Ein unerwartetes Erbe erlaubt ihm, seine langweilige Büroarbeit aufzugeben, eine durchschnittliche Wohnung zu kaufen und sich darin einzuschließen, um langsam zu lernen, zu sterben. Er wundert sich über das mühsame Streben seiner Mitmenschen, ihre Fähigkeit zu vergessen und darüber, dass sie noch Meinungen, Wünsche oder Leidenschaften haben können. Er selbst verbietet sich das Denken und beschränkt den Kontakt zur Außenwelt auf Besuche in einem lokalen Restaurant, das Lesen katastrophaler Nachrichten und morgendliche Besuche der Dienstbotin. Wie kann es sein, dass dieses nichtige Individuum seinen Reiz hat? Der unsterbliche Wunsch, das Unbekannte zu erkennen, das Gefühl der eigenen Begrenztheit in der Zeit und das Bewusstsein der Wundersamkeit des Universums verleihen ihm eine mystische Dimension. Er wird zum Zeugen eines Bürgerkriegs aller gegen alle und zieht sich weiter in seine Schale zurück. Der Roman endet mit der Vision einer zusammenbrechenden Welt, die ihre Grenzen niederreißen und sich der Ewigkeit öffnen kann. Mit Ionesco in der Einsamkeit tritt die Metaphysik auf die Straße, während Arthur Schopenhauer Alfred Jarry über die Schulter schaut.

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Der Einzelgänger, Eugéne Ionesco

Lingua
Pubblicato
1983
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(In brossura)
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3,7
Molto buono
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Titolo
Der Einzelgänger
Lingua
Tedesco
Pubblicato
1983
Formato
In brossura
ISBN10
3423011939
ISBN13
9783423011938
Serie
Prima pubblicazione
1973
Titolo originale
Le Solitaire
Valutazione
3,7 su 5
Descrizione
Der Erzähler des Romans, in dem der Autor seine inneren Dämonen reflektiert, glaubt, dass es mit fünfunddreißig Jahren Zeit ist, sich zurückzuziehen. Ein unerwartetes Erbe erlaubt ihm, seine langweilige Büroarbeit aufzugeben, eine durchschnittliche Wohnung zu kaufen und sich darin einzuschließen, um langsam zu lernen, zu sterben. Er wundert sich über das mühsame Streben seiner Mitmenschen, ihre Fähigkeit zu vergessen und darüber, dass sie noch Meinungen, Wünsche oder Leidenschaften haben können. Er selbst verbietet sich das Denken und beschränkt den Kontakt zur Außenwelt auf Besuche in einem lokalen Restaurant, das Lesen katastrophaler Nachrichten und morgendliche Besuche der Dienstbotin. Wie kann es sein, dass dieses nichtige Individuum seinen Reiz hat? Der unsterbliche Wunsch, das Unbekannte zu erkennen, das Gefühl der eigenen Begrenztheit in der Zeit und das Bewusstsein der Wundersamkeit des Universums verleihen ihm eine mystische Dimension. Er wird zum Zeugen eines Bürgerkriegs aller gegen alle und zieht sich weiter in seine Schale zurück. Der Roman endet mit der Vision einer zusammenbrechenden Welt, die ihre Grenzen niederreißen und sich der Ewigkeit öffnen kann. Mit Ionesco in der Einsamkeit tritt die Metaphysik auf die Straße, während Arthur Schopenhauer Alfred Jarry über die Schulter schaut.