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Eine Frau erkennen

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Der meisterhafte Roman des israelischen Erzählers Amos Oz legt die Zuordnung zur Gattung des Spionageromans nahe: Sein Hauptakteur ist der 47-jährige Exagent des israelischen Geheimdienstes Joel Ravid, der versucht, sich von seiner Identifizierung mit dem Agentendasein zu lösen und ein Gleichgewicht zwischen Öffentlichem und Privatem herzustellen. Nach dem Tod seiner Frau zieht sich Joel ins Privatleben zurück, wird jedoch immer wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Der Geheimdienst drängt ihn zur Rückkehr, während er nicht in der Lage ist, seine jahrelange Einstellung abzulegen, hinter jedem Ereignis eine andere Wahrheit zu sehen. Die Suche nach der Wahrheit erweist sich als der falsche Weg, um sich ihr zu nähern. Oz plädiert für die Beendigung des latenten Krieges der Israelis mit sich selbst und träumt von einer Normalität in Frieden und Bescheidenheit, in der Politik durch Menschlichkeit aufgehoben wird. In stetem Wechsel zwischen Handlung und Reflexion beschreibt er die allmähliche Selbstfindung eines geläuterten Patrioten. So ist dieser von Ruth Achlama vorzüglich übersetzte Roman auch ein Buch von utopischer Kraft und ein aktueller Appell an die Menschlichkeit.

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Eine Frau erkennen, Amos Oz

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1993,
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3,6
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Lingua
Tedesco
Autori
Amos Oz
Editore
Suhrkamp
Pubblicato
1993
Pagine
318
ISBN10
3518387065
ISBN13
9783518387061
Serie
Prima pubblicazione
1989
Titolo originale
Lada'at iša
Valutazione
3,6 su 5
Descrizione
Der meisterhafte Roman des israelischen Erzählers Amos Oz legt die Zuordnung zur Gattung des Spionageromans nahe: Sein Hauptakteur ist der 47-jährige Exagent des israelischen Geheimdienstes Joel Ravid, der versucht, sich von seiner Identifizierung mit dem Agentendasein zu lösen und ein Gleichgewicht zwischen Öffentlichem und Privatem herzustellen. Nach dem Tod seiner Frau zieht sich Joel ins Privatleben zurück, wird jedoch immer wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Der Geheimdienst drängt ihn zur Rückkehr, während er nicht in der Lage ist, seine jahrelange Einstellung abzulegen, hinter jedem Ereignis eine andere Wahrheit zu sehen. Die Suche nach der Wahrheit erweist sich als der falsche Weg, um sich ihr zu nähern. Oz plädiert für die Beendigung des latenten Krieges der Israelis mit sich selbst und träumt von einer Normalität in Frieden und Bescheidenheit, in der Politik durch Menschlichkeit aufgehoben wird. In stetem Wechsel zwischen Handlung und Reflexion beschreibt er die allmähliche Selbstfindung eines geläuterten Patrioten. So ist dieser von Ruth Achlama vorzüglich übersetzte Roman auch ein Buch von utopischer Kraft und ein aktueller Appell an die Menschlichkeit.