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Forschungen zur Geschichte des Mittelalters - 21: Walchen, Romani und Latini

Variationen einer nachrömischen Gruppenbezeichnung zwischen Britannien und dem Balkan

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Vlachen, Waliser, Wallonen, Włoski, Rumänen, Romantsch, Aromunier und Ladiner sind Volksnamen, die auf mittelalterliche Bezeichnungen romanischer Gruppen zurückgehen. Viele stammen vom altgermanischen Wort *walhoz, das ursprünglich westliche und südliche Nachbarn der Germanen bezeichnete. In einigen slawischen Sprachen wird es heute als Bezeichnung für Italiener verwendet und hat in manchen Fällen auch zur Selbstbezeichnung geführt. Die Überlieferung und Nutzung dieser Namen bieten wichtige Hinweise auf das Schicksal der Bewohner römischer Provinzen nach dem Zerfall des Römischen Reiches. Diese Namen wurden bislang nicht umfassend und vergleichend im europäischen Kontext untersucht. Der vorliegende Band versammelt interdisziplinäre philologische und historische Erkenntnisse von den Britischen Inseln über die germanisch-romanische Kontaktzone bis zum Balkan. Führende Historiker und Namenforscher fassen den aktuellen Forschungsstand zusammen und präsentieren neue Einsichten. Eine zentrale Fragestellung ist das Verhältnis zwischen Fremdwahrnehmungen und Selbstzuordnungen der 'Romanen' in Europa. Wo und von wem wurden die verschiedenen Walchenamen verwendet, und welche alternativen Bezeichnungen existierten? Was sagen die Befunde über die Entwicklung römischer Identitäten nach dem Zerfall Roms aus und wie können sie in ein breiteres Panorama der Identitätsentwicklung eingeordnet werden? Der Band ist ein Ergebnis des ERC Advanced G

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Forschungen zur Geschichte des Mittelalters - 21: Walchen, Romani und Latini, Walter Pohl, Ingrid Hartl, Wolfgang Haubrichs

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2017
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